Eragon ist wahrscheinlich der Roman, der mich in den Abyss der High-Fantasy gestürzt hat. Es ist ein ziemlich schöner Abyss, aber wenn man jahrelang durch die Gegend fällt, kennt man die Wände nach einiger Zeit. Umso erfreuter bin ich, wenn ich doch mal eine Abwechslung sehe - und genau nach solchem rekristallisertem Calcit suche ich.

 

Hi, ich bin Awen Eibner, Fantasyveteranin, Satzliebhaberin und Autorin.

 

Rezensionen

Bücher



Neueste Blogbeiträge:

Lichtherz (Evelyne Aschwanden) | 34. RW

Stufe 2: Einzelne Spoiler.
Stufe 2: Einzelne Spoiler.

 

Yu und Toby wollten eigentlich nur nach einem Geist in der Schule suchen, als sie unvermutet über einen schwebenden Jungen stolpern – und kurze Zeit später von einem jahrtausendealten Orden gejagt werden. Denn der Junge ist kein einfacher Energiewandler, und der Orden hat mit ihm noch eine Rechnung offen. Yu und Toby finden sich inmitten eines Konflikts wieder, der nichts mit ihnen zu tun hat – zumindest scheint es so.

 

mehr lesen

Kurzfassung: Lichtherz (Evelyne Aschwanden) | 34. RW

Warnstufe 1: Sehr wenige Spoiler.
Warnstufe 1: Sehr wenige Spoiler.

Yu glaubt nicht ans Übernatürliche – auch wenn dieser Glaube dezent erschüttert wird, als sie einen schwebenden Jungen im Keller ihrer Schule findet. Plötzlich wird sie hineingezogen in eine Welt, mit der sie nichts zu tun haben möchte – und gerät ins Kreuzfeuer eines jahrzehntelangen Konflikts.

 

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und dank der Formatierung fliegen die Seiten nur so dahin. Abgesehen von einzelnen abrupte Zeitsprüngen und einer kleinen Zahl Formatierungsfehlern habe ich hier nichts auszusetzen. Spannung wird sehr gut aufgebaut und ebenso gut aufgelöst.

 

mehr lesen

Splitter der Nacht (Katrin Ils) | 33. RW

Spoilerwarnung Stufe 1: Sehr geringe Spoiler.
Stufe 1: Sehr geringe Spoiler.

Jara lebt in einer Stadt, die von den Machtkämpfen der Magierzirkel zerfressen ist – und als Schattenmagierin, eine der seltensten Magierarten überhaupt, steckt sie mitten drin. Ein Diebstahl, der eigentlich ohne Probleme gelingen sollte, entgleist vollkommen, als einer der gefürchtetsten Zirkel der Stadt eingreift – und Jara allmählich hinter die Intrigen ihres Zirkels kommt.

 

Abgesehen von ein paar Tippfehlern und einer kleiner Zahl an Sätzen, die ich zwei- oder dreimal lesen musste, um sie zu verstehen, habe ich am Schreibstil nicht auszusetzen. Er vermittelt die Informationen, was passiert, wer etwas macht und wieso etwas funktioniert effizient, die Beschreibungen treffen Atmosphäre und Innenleben der Protagonistin gut, und der Lesefluss ist derart mitreißend, dass ich die 190 Seiten an einem Tag durchgelesen habe.

 

mehr lesen