Eragon ist wahrscheinlich der Roman, der mich in den Abyss der High-Fantasy gestürzt hat. Es ist ein ziemlich schöner Abyss, aber wenn man jahrelang durch die Gegend fällt, kennt man die Wände nach einiger Zeit. Umso erfreuter bin ich, wenn ich doch mal eine Abwechslung sehe - und genau nach solchem rekristallisertem Calcit suche ich.

 

Hi, ich bin Awen Eibner, Fantasyveteranin, Satzliebhaberin und Autorin.

 

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Neueste Blogbeiträge:

Vor dem Abgrund (Michael Hirtzy) | 35. RW

Warnstufe 2: Einige Spoiler.
Warnstufe 2: Einige Spoiler.

 

Auf meinem Blog behandle ich hauptsächlich Fantasy-Romane. Zwar habe ich mir zum Ziel gesetzt, mehr Science-Fiction zu lesen, diesem Ziel komme ich aber nur langsam nach – und was wohl als Kontext noch wichtiger ist: High-Fantasy-bedingt bin ich eher an 600 als an 200 Seiten gewöhnt und Erfahrungen mit Thrillern habe ich auch eher wenige. Da das jetzt alles aus dem Weg ist: Ich hab einen 200-seitigen SF-Thriller gelesen.

 

In der nahen Zukunft soll ein Team aus Studenten eine wissenschaftliche Studie zu der neuesten, potenziell weltverändernden Technologie verfassen: Nanoroboter, die die Fähigkeit haben, sich selbst zu replizieren. Was wie die Chance ihres Lebens aussieht, soll jedoch nur ein Anfang mit weitreichenden Folgen sein.

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Kurzfassung: Vor dem Abgrund (Michael Hirtzy) | 35. RW

 

Ein Studententeam soll ein neues Produkt testen, kurz bevor es auf den Markt kommt: Das NanoTool, das aus Nanorobotern besteht, die in der Masse jede beliebige Form annehmen können. Als sie Probleme nicht nur mit den Nanobots selbst, sondern auch mit der Software finden, werden sie vor eine Entscheidung gestellt, die über den Verlauf der Geschichte entscheiden wird.

 

Am Schreibstil habe ich nichts zu bekritteln; ich finde ihn im Gegenteil sehr angenehm, sehr mitreißend und auch sehr interessant. Zwar habe ich wenig Erfahrung, was apokalyptische SF-Thriller angeht, aber ich bin es nicht gewohnt, dass zwischen normaler dritter Person-Erzählperspektiven, Zeitungsartikeln, Tagebucheinträgen und Protokollen gewechselt wird, um die Geschichte in Szene zu setzen. Diese stilistischen Entscheidungen haben die Erzählung für mich interessanter gemacht, als sie im üblichen Format gewesen wäre.

 

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Buch des Monats | Februar 2021

Diesen Monat habe ich zwar kein neues Jahreshighlight entdeckt, das fünf Sterne verdient hätte - ein Buch, das gegenüber den anderen hervorgestochen ist, hat es aber dennoch gegeben.

 

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