Monatsfortschritt: Juli 2016

Dank großzügig portionierter Zeit, die mehr oder weniger effektiv genutzt wurde, ist der Juli recht produktiv gewesen.

 

Die größten Fortschritte gab es bei „Wellenflügel: Die Tiefen des Sees“. Neben der Anpassung des Klappentextes habe ich einen Gutteil der Überarbeitungen vollendet: die Szenen wurden verschoben, bearbeitet oder gestrichen; die Füllwörter wurden (zumindest teilweise) eliminiert; und das, was dann noch übrig geblieben ist, wurde erneut durchgelesen und mit dem vorletzten Feinschliff versehen.

 

Seit diesem Monat gibt es mich auf Goodreads und seit ein paar Tagen gibt es diese Seite. Ich hätte nicht gedacht, dass sich letztere so schnell aufbauen lässt – wenigstens ein Problem hat sich selbst erledigt. Im Gegenzug ist das erste RW, das ich für August 2016 gedacht hatte, bereits erschienen und ich muss bis Monatsende ein neues geschrieben haben - was aber bereits geschafft ist.

 

Nicht nur im aktiven Bereich, sondern auch im passiven – dem Lesen – gab es diesen Monat meine bisherige Jahreshöchstleistung mit rund 3200 gelesenen Seiten und sechs gelesenen Romanen. Normalerweise sind es höchstens vier, wenn es ein guter Monat ist. Drei davon waren ausgesprochen gute Romane, einer war in Ordnung und zwei waren nicht so knorke:

 

"Windjäger" von Jim Butcher bildete zu meinem Lesemonat den Auftakt. Hier wurde mir aber deutlich zu wenig der Welt erklärt und die Charaktere waren mir zu unsympathisch.

"Raising Steam" von Terry Pratchett ist für mich bisher der schlechteste Roman der Scheibenweltreihe. Zu lange hatte das Buch kein Ziel und der Humor spielte eine untergeordnete Rolle, obgleich er noch immer da ist.

"To-Gulis Kinder" von Frederik Langbein wies eine große Palette sprachlicher Fehler und wenig durchdachter Charaktere auf, kombiniert mit einem eher bescheidenen Schreibstil und einer fantastischen Welt.

"Jonathan Strange & Mr. Norrell" von Susanna Clarke ist das erste der zwei Bücher, die beinahe einen Lesetipp von mir bekommen hätten. Schreibstil, Welt und Charaktere waren gut durchdacht; das Ende und die Unklarheit, was Zauberei nun ist und wer zaubern kann und wieso, haben den fünften Stern geschluckt.

"Good Omens" von Terry Pratchett und Neil Gaiman hat sich unterhaltsam mit dem Tag des Jüngsten Gerichts beschäftigt.

"Die Glasbrecherin" von Irene Euler punktet mit einer interessanten Welt, konfliktbeladenen Charakteren und einem soliden Schreibstil, bekommt aber einen Stern Abzug aufgrund kleiner Ungereimtheiten und sprachlichen Fehlern. Die Kurzfassung kommt am 15.08.16, die Mammutversion am 31.08.16 online.

Alle Links führen zu den von mir verfassten Rezensionen.

 

Kein perfekter Monat, aber ein guter.

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