Monatsfortschritt: September 2016

Der September ist für dieses Jahr wahrscheinlich der letzte wirklich produktive Monat – wenn er es auch auf eine andere Weise ist, als ich es ursprünglich geplant habe.

Es lässt sich nicht leugnen: Auf sehr vielen Ebenen ist einiges weitergegangen oder hat zumindest angefangen. Ich beginne daher mit dem Aspekt, der sich mir noch immer nicht so ganz erschlossen hat, wohl auch, weil ich damit erst am sechsten Oktober gerechnet habe: „Wellenflügel: Die Tiefen des Sees“ ist als E-Book erhältlich. Bis zum 23. Oktober gibt es eine Preisaktion, danach wird der Roman vier Euro kosten.

 

Nachdem die Veröffentlichung bedauerlich spontan ausgefallen ist, habe ich an der Distributor-Reihe weitergeschrieben und meine Erfahrungen im Umgang mit BookRix zusammengefasst. Kurz vor Weihnachten wird es in die Richtung das nächste Update geben – ich hoffe sehr, dass sich einige meiner Befürchtungen als falsch herausstellen, ansonsten werde ich wohl oder übel kreativ werden müssen.

 

Bevor ich endgültig auf die Neuerungen an meinem Blog zu sprechen komme, möchte ich noch kurz das Projekt A.p. anschneiden – von dem ich gehofft habe, dass ich es bis jetzt beendet habe. Bedauerlicherweise ist das nicht der Fall; es ist ein wenig weitergegangen, aber vorerst liegt der Roman-in-spe auf Eis. Da ich die Welt aber faszinierend finde und das die zweite Idee hintereinander wäre, die ich trotz der Tatsache, dass sie meine eigenen Schreibkonventionen durchbricht, nach ein paar Tagen bis Wochen wieder fallen lasse, werde ich das Projekt im Hinterkopf behalten. Ich hoffe sehr, dass mich die Schreiblust mal wieder packt und ich zwischendurch ein paar neue Kapitel verfassen kann.

Die Fortsetzungen zu „Wellenflügel“ sind im Übrigen bereits geschrieben, aber noch nicht überarbeitet. Ich arbeite darauf hin, Band zwei gegen Ende 2017, Band drei im selben Zeitraum 2018 zu veröffentlichen.

 

Nun zum Blog. Neben dem neuen Distributor-Bericht gibt es noch zwei andere Neuerungen. Die erste betrifft etwas, das den Rezensionen ähnlich ist, nämlich die LAs („Leseprobe: Angelesen“). Hier thematisiere ich Indie-Romane, die ich mir als könnte eventuell etwas sein vermerkt und schließlich deren Leseprobe gelesen habe, nur um festzustellen, dass ich sowohl „könnte“ als auch „eventuell“ als auch „sein“ streichen sollte. Im LA kritisiere und kommentiere ich also die ersten paar Kapitel von Romanen, die ich mir sicher nicht kaufen und dementsprechend auch nie rezensieren werde, die mir aber genug Kritikpunkte anbieten, dass ich dennoch einiges über sie schreiben kann.

Die zweite, kleinere Neuerung betrifft die Startseite. Ich habe sie etwas überarbeitet und meiner Meinung nach ist sie jetzt übersichtlicher und freundlicher. Im letzten Abschnitt habe ich zudem mögliche zukünftige Projekte aufgelistet, die hier ein Thema werden könnten und dementsprechend als Vorschau gesehen werden können.

 

Zu meinen gelesenen Romanen und den Rezensionen an sich gibt es ebenfalls eine Ankündigung: Ab dem fünften RW, das im November 2016 online gehen wird, gilt die neue Sterneregelung. Wieso und was das genau bedeutet, kann man ab dem neunten Oktober unter der Verlinkung „Aktuelles und Fortschritte/Themenminute“ lesen. Sobald das möglich ist, verlinke ich es euch hier.

 

Nun zu meinen Leseleistungen. Anfang August hatte ich darauf gehofft, den September unter dem Motto Indie-Romane stellen und ein wenig vorarbeiten zu können, da ich nicht weiß, wie viel Zeit ich in den kommenden Monaten fürs Lesen und Rezenensionenschreiben erübrigen kann. Ein wenig ist mir das gelungen, wenn auch nicht in den Ausmaßen, in denen ich es gerne gehabt hätte. Insgesamt ergibt das etwa 1200 Seiten:

Squids: Aus der Tiefe des Alls“ von Leo Aldan ist ein Roman, dessen Spannung ironischerweise der Hauptgrund ist, wieso der Roman einerseits im Mittelfeld spielt, andererseits sein Potenzial nicht auszuschöpfen vermag;

Guards! Guards!“ von Terry Pratchett zeichnet sich durch den typischen Scheibenwelt-Humor aus und schafft es dennoch, ernste Denkanstöße einzubauen;

Der Krieg in der Träumenden Stadt“ von Manfred Lafrentz lebt von seinem Schreibstil, verliert aber ab der Hälfte einiges seiner Genialität und dümpelt letztlich im Durchschnitt vor sich hin.

Alle Links führen zu den jeweils von mir verfassten Rezensionen. Die Verlinkungen bei den Namen der Autoren führen zu deren Webseiten.

 

Somit ist das RW für den Oktober bereits gesichert, ebenso die erste Themenminute, die für den neunten angesetzt ist. Wer weiß, vielleicht gesellt sich auch noch ein LA dazu, dann wäre das der erste Monat, während dessen es jede Woche einen neuen Text zu lesen gibt. Vom jetzigen Standpunkt aus gestaltet sich der Update-Plan folgendermaßen:

09.10. - 1. Themenminute: Ein Appell für lesbare Indie-Romane

15.10. - Kurzfassung: "Der Krieg in der Träumenden Stadt" von Manfred Lafrentz (4. RW)

31.10. - Mammutversion: "Der Krieg in der Träumenden Stadt" von Manfred Lafrentz (4. RW) 

 

Und nun zur letzten Neuerung für diesen Monat. Auf meinem Blog finden sich relativ wenige Bilder, da ich wenn, dann nur welche verwenden möchte, an denen ich die Rechte habe und die etwas mit dem angesprochenen Thema zu tun haben, was nicht allzu oft der Fall ist. Da ich gerne mal ein paar Fotos mit meiner heißgeliebten Handykamera schieße und die manchmal auch bearbeite, habe ich mich dazu entschlossen, jeweils ein Foto, das mehr oder weniger zu meinem Monat passt, unter dem Monatsfortschritt hinzuzufügen. Wenn es eines gibt, das sich dafür anbietet, heißt das.

Das Wasserzeichen gibt es deswegen, weil ich weiß, dass viele Leute das Urheberrecht dezent zu ignorieren pflegen und einfach irgendwelche Bilder aus dem Internet verwenden, ohne sich die Erlaubnis des Urhebers einzuholen. Und hey, wenn mein Recht schon potenziell missachtet wird, dann kann ich auch etwas Werbung darüber machen. (Nein, das war keine Einverständniserklärung zur Nutzung meiner Bilder. Lediglich ein trauriger Fakt.)


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