Monatsfortschritt: Oktober 2016

Kennzeichnend für diesen Monat ist in erster Linie die überraschend hohe Zahl an gelesenen Büchern – ansonsten habe ich ein paar tausend Wörter getippt; es ist also nicht sehr viel weitergegangen.

 

Das einzige Typoskript, an dem ich während der letzten einunddreißig Tage gearbeitet habe, ist A.p. – worüber ich recht zufrieden bin, bedeutet es doch, dass meine Behauptung, das Ganze sei nur vorübergehend auf Eis gelegt und nicht für immer vergessen, nicht vollkommener Humbug ist. Es hat etwa 7.000 neue Wörter gegeben; insgesamt sind es deutlich mehr als 50.000, womit die Hälfte erreicht bis überschritten ist – je nachdem, wie lang der Roman letztlich wirklich wird. Ich sammle auch die ganze Zeit über Ideen, die ich vielleicht noch einfließen lassen kann, insofern dürfte das Ganze noch nicht tot sein.

Bei einem Typoskript war ich zwar gedanklich, habe aber (noch) nichts gemacht. Das betrifft „Wellenflügeldie Zweite, die ich ab etwa Neujahr zu überarbeiten anfangen möchte, um mir für den nächsten Sommer weniger Stress aufzubürden. Zumindest aktuell bin ich aber noch zuversichtlich, dass ich meinen Zeitplan einhalten kann.

Die Kritikphase für „Yttrium“ , die auch gleichzeitig die erste überhaupt sein wird, ist ebenfalls in Vorbereitung. Die grundlegenden Informationstexte habe ich fertig geschrieben und jetzt geht es darum, dass ich die Fragebögen an die einzelnen Kapitel anpasse - was wahrscheinlich erst gegen Weihnachten der Fall sein wird.

Ansonsten habe ich zurzeit beachtlich viele Ideen für Themenminuten, die bisher drei ausformulierte Beiträge hervorgebracht haben (für November, Jänner und Februar). Es werden mit einer gewissen Sicherheit noch ein paar während der nächsten Wochen hinzukommen.

 

Anmerken möchte ich noch, dass ich mir einen Twitter-Account zugelegt habe und nach wie vor nach Buchbloggern suche, die sich an meiner Blogtour beteiligen möchten. Und – wie sonst auch immer – bin ich für Buchempfehlungen offen, da meine Indie-Wunschliste bereits ziemlich klein geworden ist (sage und schreibe null Exemplare finden sich auf ihr wieder. Ich denke, das Problem braucht nicht näher erläutert zu werden).

 

Nun zu dem Punkt, der die größte Überraschung hervorgebracht hat. Normalerweise fällt meine Lesestatistik im Herbst der schwarzen Null anheim, aber dieses Jahr ist so ungefähr das Gegenteil geschehen. Rund 1200 gelesene Seiten verdichten sich zu drei gelesenen Romanen, zu denen ich Folgendes sagen kann:

Die Seltsamen“ von Stefan Bachmann glänzt mit einem sehr flüssigen Schreibstil und mit ein paar obligatorischen Logikfehlern, kann jedoch aufgrund überwiegend eindimensional gestalteter Charaktere nicht wirklich überzeugen;

Horizon: Aufbruch ins Ungewisse“ von Amanda Laurie lässt sich am besten damit zusammenfassen, dass es auf jeder denkbaren Ebene beachtliche Ansätze gegeben hat, von denen aber nur zwei oder drei wirklich die Chance zur Entfaltung hatten;

Die Flüsse von London“ von Ben Aaronovitch ist ein kurzweiliger Roman, der von Humor und Spannung lebt, ansonsten aber nicht viel zu bieten hat.

Die Links führen zu den jeweils von mir verfassten Rezensionen.

 

Die Beiträge für den nächsten Monat sind bereits fertig und in den Startlöchern. Wie immer gibt es eine Rezension, dieses Mal aber auch eine Ankündigung den Dezember betreffend – wie immer verlinke ich alles, sobald es online ist:

09.11. 2. Minute: Der Dezember auf Sparflamme

15.11.  Kurzfassung: „Horizon: Aufbruch ins Ungewisse“ von Amanda Laurie (5. RW)

30.11. Mammutversion: „Horizon: Aufbruch ins Ungewisse“ von Amanda Laurie (5. RW)

 

Damit ist der Oktober beschlossen und der November kann kommen. Denjenigen, die meinen Blog verfolgen, würde ich raten, sich den Themenminuten-Beitrag durchzulesen, damit niemand darüber verwundert ist, dass im Dezember die Rezension ausfällt. Somit schließe ich mit einem frisch bearbeiteten Bild und mit der Hoffnung, auch diesen Monat ein paar Bücher lesen zu können.


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