Lesejahr 2016: gestillter Bücherdurst

Bevor ich den Entschluss gefasst hatte, einen Blog mit Rezensionen als Hauptattraktion zu führen, habe ich relativ wenig gelesen – zumindest in den direkten Monaten davor, was verschiedenen Umständen geschuldet war. Da ich mich aber mit dem Rezensieren etwas Herumspielen wollte, ehe es ans Bloggen geht, habe ich mehr zu lesen begonnen – und diese Angewohnheit auch gleich beibehalten, zusammen mit den beiden neuen, auch selbstveröffentlichte Romane zu lesen und alle gelesenen Bücher zu rezensieren.

Seiten habe ich dieses Jahr insgesamt 11.682 gelesen, wobei der Juli mit rund 3200 Seiten mit Abstand der lesereichste war. Das macht etwa zweiunddreißig Seiten, die ich durchschnittlich pro Tag gelesen habe und die insgesamt zu fünfundzwanzig verschiedenen Büchern gehören – die meisten davon stammen aus dem Bereich Fantasy, ein paar zählen zur Sachliteratur und einige wenige gehören der Science-Fiction an.

 

Hier die genauere Aufschlüsselung für Fans der Mathematik light:

Der Jahresknaller war rein von der Quantität definitiv die Fantasy, wobei dieses Jahr nicht nur meine geliebte High-Fantasy dabei war, sondern auch einige Romane, die Schnittstellen zu anderen Genres aufweisen oder zu einem anderen Subgenre gehören – unter anderem vertreten waren dieses Jahr: Dark Fantasy, Tierfantasy, Krimieinflüsse, Historieneinflüsse und Urban Fantasy.

Die Durchschnittswertung ist mit 3,09 Sternen nicht übermäßig berauschend, aber immerhin im leicht überdurchschnittlichen Bereich. Insgesamt haben alle Bücher zusammen 68 Sterne gesammelt von maximal 110, die ich höchstens hätte vergeben können. Mit rund 10.500 habe ich praktisch alle meine gelesenen Seiten auf dieses Genre konzentriert. Dabei umfasst jeder Roman durchschnittlich 480 Seiten, was ebenfalls die höchste Seitenzahl pro Buch im Vergleich zu den beiden anderen Genres ist.

Die Science-Fiction hatte ich mir als neues Genre vorgenommen – genauer gesagt wollte ich mich langsam an sie annähern, und zumindest das „langsam“ ist mir mit Grazie gelungen. Insgesamt habe ich nämlich zwei Romane aus diesem Bereich gelesen, die einen Sternenschnitt von drei bekommen haben und damit sechs von höchstens zehn zu vergebenden Sternen gesammelt haben. Mit etwa 900 Seiten insgesamt und rund 460 Seiten pro Buch sind sie etwas kürzer gewesen als ihre Fantasyvertreter.

Am kürzesten ist aber die Fachliteratur beziehungsweise sind die Sachbücher gekommen, denn aus diesem Bereich habe ich lediglich ein Buch zu Ende gelesen – etwas, das sich 2017 sicher ändern wird. Hier wurden vier von fünf Sternen gesammelt und 230 Seiten gelesen.

 

An dieser Stelle gehe ich nicht noch einmal auf die selbstveröffentlichten Romanen gesondert ein, da ich das bereits bei der Zwischenüberschrift „Rezensionsartige Wortkunstrukte“ bei meinem Blogjahr 2016 gemacht habe. Auch werde ich hier nicht die drei Buchlisten (einmal die Hitliste, einmal die Downlight-Liste und einmal die besten Indiebücher) anführen, da ich die graphisch noch etwas aufpeppen möchte und sie deshalb separat veröffentlichen werde.

 

Dementsprechend bleibt mir abschließend zu sagen: Ich bin zufrieden. Ich habe nach einer mehrmonatigen Pause wieder damit begonnen, öfter und mehr zu lesen, und obwohl das Jahr nicht besonders war, habe ich einige der Bücher genießen können, vielen etwas abgewinnen und manchen meine Nerven zurückrauben. Genaueres folgt spätestens Anfang Februar bei meinen besten und schlechtesten Büchern des Jahres 2016.


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