Blogjahr 2017: Neue Sterne und Projekte

Im kommenden Jahr wird dieser Blog einige Jubiläen feiern. Nicht nur sein Einjähriges, sondern auch das des ersten Jahres, in dem er tatsächlich zwölf Monate online ist und nicht erst irgendwann in der Mitte des Jahres seine ersten Beiträge ins Internet wirft. Gleichzeitig habe ich nebst dem regulären Betrieb, der sich ähnlich 2016 fortsetzen wird, die eine oder andere Besonderheit geplant.

 

Rezensionsartige Wortkonstrukte

Wie bereits letztes Jahr werden die RWs zwei von drei fix geplanten Beiträgen pro Monat (außer Dezember) sein. Im Gegensatz zum letzten Jahr habe ich zwar schon etwas vorgearbeitet, damit sich die Zahl der restlichen Beiträge zumindest anfangs ein wenig erhöht, aber mehr davon später.

Es wird planmäßig elf RWs geben, wobei das erste bereits geschrieben ist; für das zweite habe ich ein Buch gefunden, das interessant klingt. An dieser Stelle noch einmal die Bitte, dass ihr mir eure Selbstverleger-Empfehlung hier schickt, solltet ihr welche haben.

Sonderlich viel gibt es ansonsten nicht zu schreiben, außer natürlich zur Änderung der Sternenbilder, die ich am Ende jeder Rezension anfüge und die meine Bewertung noch einmal visualisieren sollen. Ich habe die Sternendrachen beibehalten, aber sie etwas umständlicher angeordnet und die Farben besser eingebaut. Ab dem sechsten RW werden diese Bilder bei den Rezensionen zu finden sein.

 

Themenminuten

Dieses Format hat dieses Jahr bereits einen dritten Vertreter gefunden – und um für so richtig gute Stimmung zu sorgen, habe ich natürlich das deprimierendste Thema gewählt, das mir eingefallen ist.

Bis zum April wird es jedoch jeden Monat eine neue Themenminute geben, für danach ist noch nicht gesorgt. Ich denke aber, dass ihr euch dieses Jahr auf etwas mehr buch- oder schreibnahe Beiträge gefasst machen könnt, in denen ich mich entweder über irgendetwas aufrege, eine eher unpopuläre Meinung vertrete oder einfach nur über etwas schreiben und es mit euch teilen möchte, ohne dass dafür ein konkreter Anlass besteht.

 

Leseproben: Angelesen

Dieses jüngste aller Formate möchte ich 2017 fortsetzen und nach Möglichkeit auch etwas öfter präsentieren können, auch wenn das bedeutet, dass ich mir mehr Leseproben antun muss. Wie bereits im Dezemberfortschritt geschrieben, habe ich bereits einen Roman gefunden, der sich dafür eignen würde, aber für den muss ich mich erst einmal vernünftig vorbereiten und mir ein oder zwei Tage frei nehmen – es kann also gut sein, dass dieses LA noch etwas auf sich wird warten lassen.

Ansonsten: Innerhalb von drei Monaten sind mir zwei potenzielle LA-Kandidaten untergekommen. Ich fürchte, es wird sich nicht vermeiden lassen, dass ich über weitere stolpere. Wenn wird es eher an meiner Motivation oder an der verfügbaren Zeit scheitern.

 

Und weil’s so lustig ist: Noch so ein neues Projekt

… weil ich meine bisherigen ja so unfassbar häufig online stellen kann.

Ich kann euch aber insofern beruhigen, als dass ich mir sicher bin, dass dieser Neubeginn eines Formats frühestens nächstes Jahr präsentiert werden kann. Das liegt aber ausnahmsweise nur zu kleineren Teilen an mir und mehr am aktuellen Buchmarkt.

Um Folgendes geht es: Wie einigen anderen Lesern auch ist mir bereits aufgefallen, dass in Romanen die Protagonisten oftmals US-amerikanisch oder englisch/deutsch sind, je nachdem, in welchem Genre man sich bewegt und von wo die Autoren stammen. Das betrifft nicht nur Verlagsromane, sondern auch selbstverlegte, sodass dieses Thema auch zu diesem Blog passt.

Konkret suche ich nach Fantasy- und Science-Fiction-Romanen, die andere Nationen vertreten oder präsentieren als die drei oben genannten. (Im Übrigen habe ich absichtlich „englisch“ und nicht „britisch“ geschrieben. Ich habe zumindest noch nicht viele Bücher gefunden, die in Wales, Schottland oder Nordirland spielen würden.) Dabei kann ich mir mehrere Thematisierungen vorstellen: ein Augenmerk auf die Landschaft, die in bestimmten Ländern besonders herausragend oder besonders ist, oder die Präsentation kultureller Aspekte, die Sprache, Traditionen, Religionen und vieles mehr inkludieren.

Kurzum: Sollte ich mal das Glück haben, über ein Buch zu stolpern, das nicht in dem klassischen Raum spielt, möchte ich dieses lobend erwähnen, unabhängig davon, wie es mir gefällt – es sei denn, es vermittelt problematische Werte wie Rassismus, unabhängig davon, gegen wen sich dieser richtet, oder Gewaltverherrlichung.

Im Übrigen ist mir auch bewusst, dass ich dieses Projekt mit der Genrebeschränkung noch einmal erschwere, aber auch in diesen lassen sich in vielen Subgenres nicht nur Angehörige der "klassischen" Kulturen präsentieren. High-Fantasy und reine Allodysseen werden kaum davon betroffen sein, aber beispielweise bei Urban Fantasy würde sich das sehr gut umsetzen lassen.

Sobald ich zwischen neun und siebzehn Büchern zusammen habe, die sich für dieses Projekt eignen, werde ich es vorbereiten und veröffentlichen. Und nur, damit das nicht falsch verstanden wird – was bei einem solchen Thema ja durchaus üblich ist: Ich halte wenig von „Quotenminderheiten“, die ausschließlich deswegen in einem Buch sind, weil der Autor oder der Verleger tolerant wirken möchte.

Ich habe auch nichts dagegen, dass britische, deutsche oder US-amerikanische Kulturen und Nationen vertreten sind. Es bedeutet auch nicht, dass ich Bücher als weniger oder mehr wert empfinde aufgrund der Nationalitäten, die sie repräsentieren. Ich denke aber, dass es schade wäre, sich auf diese drei Bereiche der Erde zu beschränken, wenn noch so viele andere verfügbar sind und thematisiert werden können, und ich denke, dass es ebenso vertretbar ist, solche tendenziell raren Bücher in einer Empfehlungsliste zu sammeln, wie es vertretbar ist, Bücher nach sämtlichen anderen denkbaren Themen zu sortieren und zu präsentieren.

 

Erfahrungsbericht: sechs und zwölf Monate BookRix

Meine Erlebnisberichtreihe werde ich 2017 fortführen und zu einem Abschluss bringen. Im März und im September werden die entsprechenden Texte veröffentlicht werden und danach betrachte ich dieses Projekt als abgeschlossen. Es müsste schon etwas sehr Positives oder Negatives sein, das mir bei dem Distributor widerfährt, dass ich es in einem neuen Beitrag anspreche.

 

 

 

Noch unklar ist, ob ich den Mai aufgrund meines Schreibjubiläums etwas aufpeppen werde. Anbieten würde es sich, allerdings möchte ich da nichts erzwingen und es lieber lassen, als eine völlig überflüssige, selbstbeweihräuchernde und uninteressante Aktion zu starten. Mal sehen, ob mir da etwas Nettes einfällt, das etwas Unterhaltung verspricht.


Kommentar schreiben

Kommentare: 0