Monatsfortschritt: Februar 2017

… und schon ist der Zweite von Zwölfen verschwunden. Zum Glück war er produktiv, wenn auch nicht ganz optimal.

Schreibtechnisch ist vor allem bei der Grobüberarbeitung von Wellenflügel 2 einiges weitergegangen – so viel, dass ich pünktlich zum Monatsende diese erste Phase beendet habe. Eigentlich wollte ich das bereits im Jänner machen, aber noch bin ich im Zeitplan und ich gedenke, dieses „noch“ bis zum Veröffentlichungstermin durchzuhalten. Wann auch immer der konkret sein mag.

Da die Überarbeitung eine ziemlich zeitaufwendige Angelegenheit war, bin ich ansonsten zu nicht viel mehr gekommen, aber ich habe mit ein paar Ideen gespielt. Darunter auch eine, die sich auf ein altes Dokument von mir bezieht – gut, so alt jetzt auch wieder nicht, irgendwann 2016 oder 2015 müsste ich es begonnen haben – und das ursprünglich ebenfalls in der Temere-Welt als Roman angelegt war, jetzt aber eher wie eine gute Gelegenheit für eine Novelle erscheint. Allerdings beleuchtet sie einen weiteren Aspekt der Welt, der ansonsten nicht behandelt wird, deswegen steht es noch in den Sternen, ob das wirklich etwas wird.

 

Auf meinem Blog gibt es eine kleinere Änderung – ich moderiere die Kommentare jetzt. Das liegt daran, dass ich im Februar einen Haufen englischsprachiger Kommentare bekommen habe, die praktisch keinen Bezug zum Text hatten und die letztlich täglich eingetrudelt sind. Seit der Moderation hat das aufgehört, was mich dazu veranlasst, da jetzt nicht locker zu lassen. Dementsprechend müsst ihr mir wohl oder übel vertrauen, dass ich auch Kritik öffentlich schalten werde.

Ebenfalls in die Kategorie „Blog“ lässt sich die Blogtour von Wellenflügel: Die Tiefen des Sees einteilen, die heute den zweiten Blog besucht. Hier kommt ihr zu meiner „Sondermeldung“ dazu, auf der ich euch die Blogs verlinke. Im Zuge dieser Tour gibt es auch eine Kleinigkeit zu gewinnen – bei mir ein Lesezeichen, bei Lele fünfmal ein Gratis-Exemplar von „Wellenflügel“ 1.

Zuletzt möchte ich ein neues Projekt ansprechen, das ich bald online stellen möchte – „bald“ heißt hier so viel wie „spätestens im Sommer“ – nämlich eine Reihe von Klischeebingos. Da mir die Buchtrends dafür jede Menge Material liefern und ich mich einfach mal daran probieren möchte, könnt ihr euch auf jede Menge Klischees freuen. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich dafür eine weitere Blog-Reihe beginnen werde, oder ob ich das nicht als Unterreihe innerhalb der Themenminuten anspreche – in dem Fall könnte es wirklich noch bis zum Sommer dauern, bevor das erste Bingospiel online kommt.

 

Nun aber weg von dem, das ich geschrieben und geplant habe, und hin zu dem, das ich gelesen habe. Das ist dieses Mal wieder in einem für mich normalen Rahmen, denn gelesen habe ich rund 1100 Seiten, die zu drei verschiedenen Büchern, zwei davon Romane, gehören und mit einem Schnitt von 2,33 Sternen eher mau ausgefallen sind. Wie mau genau? Nun:

Die Saga der Drachenrüstung“ von Elvira Zeißler ist der Sammelband einer sehr vorhersehbaren Dilogie, die zwar ihre Momente hat, aber alles in allem nicht weiter beachtenswert ist;

Lichtsturm: Die weiße Festung“ von Mark Lanvall hingegen ist ein Buch mit Schwächen – darunter die eines mangelhaften oder komplett abwesenden Korrektorats –, aber mit vor allem gegen Ende interessanten Charakteren, einer interessanten Idee und Lust auf den zweiten Band machende Erwähnungen sozial relevanter Thematiken.

 

Jawohl, ich habe ein Buch gefunden, dessen Fortsetzung ich tatsächlich lesen möchte. Hat mich auch überrascht.

 

Für den nächsten Monat stehen dementsprechend folgende Blogbeiträge an:

09.03.   5. Themenminute: Die Notwendigkeit von Cliffhangern

15.03.    Kurzfassung: „Lichtsturm: Die weiße Festung“ von Mark Lanvall, 8. RW

31.03.    Mammutversion: „Lichtsturm: Die weiße Festung“ von Mark Lanvall, 8. RW

 

Wenn ich mir das so ansehe, wäre es wohl eine gute Idee, die Klischeebingos mit den LAs zu kombinieren und sie einspringen zu lassen.

 

Dennoch: Der Februar war ein guter Monat, wenn auch eher stressig, und der März wird wahrscheinlich genauso werden. Immerhin stehen die Überarbeitung von „Wellenflügel“ 2, die Aufbereitung von „Yttrium“, das Weiterschreiben an A.p., das Fertigstellen der Lesezeichen und noch ein Haufen kleinerer Arbeiten an.


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