Monatsfortschritt: März 2017

Natürlich hatte ich darauf gehofft, dass dieser Monat produktiv sein würde. Dass er aber gleich so produktiv ausfällt, hätte ich dann doch nicht gedacht.

Das beginnt natürlich bei „Wellenflügel“ die Zweite, wo es gleich mehrere Fortschritte gibt. So sind sowohl Titel als auch Cover gefunden und fertig bearbeitet, beim Klappentext hat es auch schon Fortschritte gegeben – wenn hier auch noch einiges an Feinschliff zu erarbeiten ist. Die größere Freude bringt die Beendigung der zweiten Überarbeitungsphase, die sich dem Herausstreichen von Füllwörtern widmet und für die ich in meiner groben Zeitplanung den März und den April vorgesehen habe.

Dementsprechend flott konnte ich mit der dritten Stufe, der Feinüberarbeitung, beginnen – die bis Ende Juni fertig sein soll. Bisher habe ich von dieser 15 Prozent geschafft. Das ist zwar ein guter Start, aber im April werde ich kaum Zeit zum Überarbeiten haben, im Mai wird es ein oder zwei Wochen Atempause geben und der Juni ist bisher auch weitestgehend ausgebucht. Anders gesagt: Ob ich hier wirklich gut in der Zeit liegen werde, wenn ich fertig sein sollte, ist äußerst ungewiss, aber dass ich nicht mehr als ein oder zwei Wochen hinterherhinken werde, kann ich bisher zwar nicht garantieren, es gibt dafür aber gute Chancen. Danach kommt es auf meine Korrektorin an, wie schnell ich die restlichen und deutlich arbeitsärmeren Schritte beginnen kann – je nachdem wird sich auch das Veröffentlichungsdatum verändern können.

Bei A.p., der für 2019 oder 2020 angesetzte Reihenauftakt, hat es ebenfalls Fortschritte gegeben. Nach einer langen, langen Schreibpause habe ich die 70.000-Wortmarke geknackt und steuere langsam, aber sicher auf die 80.000 zu. Das Projekt hat zwar noch viel Zeit, bis es fertig sein soll, aber ich hoffe nach wie vor darauf, dass ich es dieses Jahr beenden kann.

Unter anderem auch deswegen, weil ich „Yttrium“ noch für die Kritikphase, die ja laut Plan bereits begonnen haben sollte, vorbereiten muss und natürlich wegen der zwei neuen Buchideen, die mir im Kopf herumschwirren. Eine davon, die zumindest teilweise als Low-Fantasy einzustufen ist, werde ich mit etwas Glück (oder doch Zeitmanagment?) in Angriff nehmen. Die zweite wird wohl noch etwas brauchen, bis ich auch für sie die nötige Zeit und Geistesgegenwart finde.

 

Mit deutlich weniger Elan wurde der Wettbewerb rezipiert, der, wenn ihr diesen Text noch am Tag seiner Veröffentlichung lest, noch ein paar Stunden laufen wird. Bisher hat sich sage und schreibe keine Person gemeldet, was selbst meine pessimistische Schätzung nochmal deutlich unterbietet. Ursprünglich hatte ich vorgehabt, die Lesezeichen im Herbst nochmal anzubieten, aber bei der geringen Resonanz werde ich das auf ein unbestimmtes „nächstes Jahr irgendwann mal“ verschieben, da ich stark bezweifle, dass sich meine Leser innerhalb des nächsten halben Jahres für solche kleineren Aktionen werden begeistern können.

Weg von diesem Thema gehend und bereits zum Mai schielend habe ich zu verkünden, dass sich da tatsächlich zwei kleinere Besonderheiten werden finden lassen. Noch sind sie in Bearbeitung und eine der beiden noch gar nicht sicher, bis jetzt stehen die Chancen eines Fünf-Beiträge-Monats aber gut.

Damit zusammenhängend möchte ich euch auf die Umfrage verweisen, die ihr beim Desktop links oben und bei mobilen Geräten unterhalb dieses Posts sehen könnt. Auch hier geht es um den Mai, in dem ich eine Preisaktion machen möchte, die so auch in den kommenden Jahren wiederkehren soll. Die Frage ist die, ob ihr für alle kommenden Bücher dieser Aktionen lieber drei Euro weniger zahlen wollt oder ihr pro Buch während der Aktion nur 1,99€ zahlen wollt. Ich werde mich an die Umfrageergebnisse halten – und ja, fürs Erste kann ich nur ein Buch reduziert anbieten, aber das wird sich in ein paar Monaten bereits geändert haben.

 

Nun zu dem, was ich gelesen habe. Mit aufgerundet 1000 Seiten, die sich auf vier Bücher verteilen, habe ich eine Wertung von durchschnittlich 2,75 Sternen vergeben – ich nähere mich den drei Sternen also an. Das ist … gut?

Lichtsturm: Die andere Welt“ von Mark Lanvall hat meine Erwartungen nicht so recht erfüllen können, wenn es im Vergleich zum Vorgänger auch einige kleinere Verbesserungen gegeben hat;

Das Problem mit den Frauen“ von Jacky Flemming war nicht ganz so amüsant, wie ich mir das erhofft hatte, aber da es schnell gelesen war, war das nicht weiter schlimm;

Xerubian: Aath Lan’Tis“ von Andreas Hagemann punktet mit Durchschnittlichkeit, an einigen Stellen verwirrenden Beschreibungen, einem sich rasch verlierenden satirischen Humor und einer lockerflockigen Geschichte, deren Ende sich vom Ton her mit dem Anfang so rein gar nicht verträgt.

 

Der letzte Roman wird für die Mairezension herhalten und zu dem Zeitpunkt, zu dem ich den Text hier hochlade, werden die entsprechenden Beiträge bereits fertig sein. Damit fehlt nur noch die Rezension für den Juni, für die ich glücklicherweise zwei Tage vor Monatsende noch einen Kandidaten gefunden habe, danach kann ich mich darauf konzentrieren, den „Herrn der Ringe“ zu lesen. Während der nächsten drei Monate werde ich bedauerlich wenig Zeit fürs Schreiben, Lesen und Bloggen haben, deswegen presche ich in meinen Vorbereitungen schon ein paar sehr viele Wochen vor.

Insgesamt war der März unerwartet produktiv – einen Fortschritt bei A.p. von ein paar tausend Wörtern, das Abschließen der zweiten Korrekturphase und das Beginnen der dritten für „Wellenflügel“ 2, das Rumjonglieren mit einem neuen Projekt und das Lesen von sage und schreibe vier Büchern ist für meine Verhältnisse zumindest als „jo, da geht einiges voran“ einzustufen.

 

Könnte an Habitica liegen.

 

Zu guter Letzt noch, was euch im April erwartet:

09.04.  6. Themenminute: Warum Leser schlechte Bücher brauchen

15.04.   Kurzfassung "Lichtsturm: Die andere Welt" von Mark Lanvall (9. RW)

30.04.  Mammutversion "Lichtsturm: Die andere Welt" von Mark Lanvall (9. RW)


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