Monatsfortschritt: Juni 2017

Als fortschrittsarm lässt sich der Juni nicht bezeichnen. Im Gegenteil: Ich habe einige Entscheidungen getroffen, was zwar per se keine Arbeit ist, sich aber stark auf die zukünftige auswirken wird. Und ja, ein wenig ist auch tatsächlich weitergegangen.

Die Sache mit den Entscheidungen fängt bereits bei meinen Romanprojekten an. Im Mai hatte ich spontan P.p. begonnen, ein Science-Fantasy-Projekt abseits meiner üblichen Schreibgewohnheiten, bei dem ein Wortzuwachs von 9.000 zu verzeichnen ist. Wie das aber mit verfrühten Sommerlieben ist, ist die Euphorie nach wenigen Wochen abgeklungen. Zwar kann ich mich nach wie vor für das Projekt begeistern, es würde aber deutlich länger werden, ergo mehr Zeit in Anspruch nehmen, von der ich aktuell nicht besonders viel habe. Hinzu kommen die zwei anderen Projekte, die ebenfalls auf dem Eis stehen, und von denen zumindest eins zwar weniger Euphorie auslöst, dafür aber konstant interessant bleibt.

Kurzum: P.p. wird voraussichtlich nicht fortgesetzt, oder wenn, dann über Jahre hinweg, und noch unwahrscheinlicher ist, dass ich es veröffentlichen werde. Stattdessen werde ich meine Schreibstunden auf A.p. konzentrieren, den Reihenauftakt im klassischen High-Fantasy-Stil, wobei ich zum ersten Mal nennenswerte Einschläge in Richtung politischer Fantasy einzubauen plane.

 

Beim Blog selbst habe ich nichts verändert, allerdings möchte ich darauf hinweisen, dass auf meinem Twitteraccount jetzt automatisch sämtliche Updates, die ich bei Goodreads eingegeben habe, gepostet werden.

 

Lesetechnisch ist der Juni durchschnittlich verlaufen: Mit rund 900 Seiten bewaffnete drei Romane wurden erfolgreich gelesen. Durchschnittlich gab es zwei Sterne für jedes Buch:

Die Farben der Magie“ von Terry Pratchett ist der Reihenauftakt der Scheibenwelt und genauso liest es sich auch; es werden im Grunde mehrere abgeschlossene und direkt aneinander anschließende Geschichten erzählt, wobei der Humor bereits vorhanden, aber noch nicht so allumfassend umgesetzt ist, wie ich das von Scheibenweltbüchern erwarte;

Die Legende von Enyador“ von Mira Valentin lockte mit einer vielversprechenden Prämisse zweier Völker, die Charaktereigenschaften für bestimmte Fähigkeiten geopfert haben, setzt diese Prämisse jedoch nicht um und fügt noch eine moralisch sehr zweifelhafte Stelle ein;

Das Licht der Phantasie“ von Terry Pratchett weist eine deutliche Steigerung im Vergleich zum ersten Teil auf, aber auch hier ist es speziell der Humor, die Satire, die bereits besser umgesetzt ist, aber noch immer nicht auf dem erwarteten Level.

 

Damit zu der Planung für den nächsten Monat. Bei den Schreibwochenbüchern bin ich erneut optimistisch; es kann sein, dass einige mal wieder ins Wasser fallen.

 

15.07.   Kurzfassung: „Die Legende von Enyador“ von Mira Valentin (12. RW)

23.07.  Schreibwochenbuch #4

30.07.  Schreibwochenbuch #5

31.07.   Mammutversion: „Die Legende von Enyador“ von Mira Valentin (12. RW)

 

Abschließend möchte ich noch ankündigen, dass ich bis Ende der dritten Juliwoche, also bis zum dreiundzwanigsten, die Feinüberarbeitung von „WellenflügelNummer zwei abschließen werde. Danach geht der Roman ins Korrektorat, was bis zum Herbst dauern wird, soweit ich das bisher erkennen kann.

 

Und mit dieser frohen Nachricht stürze ich euch ins Warten und mich ins Überarbeiten.


Kommentar schreiben

Kommentare: 0