Monatsfortschritt: Dezember 2018

 

Das Jahr ist um, das neue hat bereits begonnen, und es ist Zeit für den letzten Monatsrückblick 2018. Aus irgendeinem Grund ist im Dezember sehr viel weitergegangen. Im Sinne von: Möglicherweise mehr als in jedem anderen Monat 2018.

Das Wichtigste natürlich zuerst: Die Neufassung von „Wellenflügel 3“ macht hervorragende Fortschritte. Nach dem NaNoWriMo hatte ich ja beschlossen, dass ich das Ding bis Ende Februar fertig haben möchte, was bedeutete, dass ich im Dezember 23.000 Wörter schreiben musste – ein wenig mehr, als ich im November geschrieben habe –, um im Zeitplan zu sein.

Nun, ich habe 27.000 Wörter geschrieben, die Hälfte davon in einer Woche. Damit liegt „Wellenflügel 3“ jetzt bei 64.000 Wörtern gesamt – von 90.000 geplanten. Den Rest bekomme ich im Februar hin. Zwar wäre das Jännerziel, 75.000 zu erreichen, aber da der Jänner so vollgestopft ist, gehe ich davon aus, dass ich das meiste von den übriggebliebenen 11.000 Wörtern im Februar nachholen muss.

Hinzu kommen zwei Kleinigkeiten. Einerseits schwebt mir für „Wellenflügel 3“ endlich ein Untertitel vor, von dem ich angetan bin. Er ist noch nicht fix, aber halb. Andererseits habe ich eine Idee für eine Kurzgeschichte, die ich als Bonusmaterial für die Trilogie verwenden kann. Mal sehen.

 

Am Blog habe ich kaum gewerkelt – ich habe ein wenig bei den Reitern und Unterseiten aufgeräumt, aber nichts Tragisches. Worauf ich hingegen hinweisen möchte, ist die Lesechallenge, die ich mir für 2019 ausgesucht habe – und die ich zufälligerweise auch selbst ins Leben gerufen habe. Wer interessiert ist, bitte hier entlang.

 

Auch der Lesemonat Dezember war ein sehr guter. Zunächst: Ich habe sechs Bücher gelesen. Ja, eines davon war eine Kurzgeschichte, aber sechs ist schon mal deutlich mehr, als ich üblicherweise lese.

Die Seiten dieser sechs Bücher summieren sich auf 2.5000. Das ist (sehr knapp) der zweithöchste Wert des gesamten Jahres.

Und die Bücher haben durchschnittlich 3,33 Sterne bekomme. Mehr als drei. Bei mir. – Ja, man könnte sagen, ich wäre zufrieden.

Codex Alera: Die Elementare von Calderon“ von Jim Butcher enthält die besten Schlachtszenen, die ich je gelesen habe, ist aber darüber hinaus bestenfalls durchschnittlich.

Monsterkontrolle: Die Schonzeit für Mutanten ist vorbei“ von A. Lee Martinez ist ein unterhaltsam-amüsantes Buch, das seine Prämisse gut nutzt.

Die Brücke der Gezeiten: Ein Sturm zieht auf“ von David Hair ist das schwarze Schaf dieses Monats. Es ist nichts weiter als Setup, ein Anfang, der sich über fünfhundert Seiten zieht und dann einfach stoppt.

Die Inseln der Klingensee: Der dreizehnte Paladin“ von Tortsen Weitze hat den Schwerpunkt weniger auf faszinierenden Weltenbau gelegt und mehr auf die emotionalen Aspekte von Ahrens Aufgabe, hat das aber sehr gut hinbekommen.

Aus der Tastatur gefallen: Gedanken über das Leben, den Tod und schwarze Hüte“ von Terry Pratchett war zu einem Drittel amüsant bis lustig, zu einem Drittel langweilig und zu einem Drittel schwer zu verdauen. Die letzten hundert Seiten beschäftigen sich mit Sterbehilfe für unheilbar kranke Menschen und lesen sich dementsprechend schwer, aber das war’s wert.

 

Für den Jänner ist der übliche Ausblicks-/Rückblicksmarathon geplant. Allerdings habe ich die beiden für das Blogjahr 2018/2019 gestrichen, da ich nicht denke, dass irgendjemand das gerne liest und ich es auch nicht gerne schreibe. An dieser Stelle die ausdrückliche Warnung, dass ich meine Upload-Termine wahrscheinlich nicht einhalten werde. Etwa ein Drittel der Texte ist derzeit fertig und, wie gesagt, der Jänner ist bereits mit Terminen vollgestopft, deswegen kann es gut sein, dass ich vergesse, etwas hochzuladen, und das dann später nachhole.

04.01.    Rückblick Schreibjahr 2018

06.01.    Ausblick Schreibjahr 2019

09.01.    Sternenjäger 2018 (beste SP-Bücher)

11.01.      Beste Bücher 2018

13.01.     Schlechteste Bücher 2018

18.01.     Rückblick Lesejahr 2018

20.01.    Ausblick Lesejahr 2019

 

 

Es hat sich also einiges getan. „Wellenflügel 3“ ist auf einem guten Weg, überpünktlich fertig zu werden, ich habe meiner Wunschliste ein wenig zu Leibe rücken können, und ganz nebenbei habe ich meine erste Lesechallenge ins Leben gerufen. Bleibt nur zu hoffen, dass sich der Trend im Februar fortsetzen wird.