Mit neuem Schwerpunkt | Ausblick 2020

Meine vorherigen Ausblicke haben sich chronisch verschätzt, wieviel innerhalb eines Jahres weitergehen würde. Dennoch halte ich es für sinnvoll, zumindest eine grobe Richtung anzugeben – insbesondere jetzt, da die „Wellenflügel“-Reihe nur noch wenige Tage von ihrem Ende entfernt ist.

 

 

Das Autorige

Die erste Trilogie beendet. Was jetzt? Glücklicherweise gehen mir so schnell die Ideen nicht aus, und es gibt bereits zwei Projekte in der Warteschleife, deren Rohfassung beendet ist. Das ältere der beiden, das 2017 erstmals geschrieben wurde, wird das nächste Fokusprojekt sein. Dementsprechend folgen daraus zwei der vier Schreibziele für 2020:

 

1) Die Grobüberarbeitung von Projekt Yttrium abschließen. Das heißt: Szenenplan erstellen, Feedback der Betaleser einarbeiten, verbesserten Szenenplan erstellen, veränderte Szenen ins Typoskript einarbeiten. Derzeit ist das für das erste Quartal geplant.

2) Füllwörter und Floskeln rausstreichen. Und damit den Übergang zur Feinüberarbeitung machen, die ich im Idealfall gleich darauf beginne. Diese Phase wird Ewigkeiten brauchen, deswegen möchte ich alle Vorarbeiten 2020 erledigen und vielleicht schon zu des Pudels Kern durchdringen.

3) An zumindest einem neuen Prosatext schreiben. Zwischen den Überarbeitungsrunden werde ich Pausen brauchen, idealerweise solche, bei denen ich de facto etwas schreibe. Zur Verfügung stehen dafür ein neues Romanprojekt, das jedoch noch in der Vorbereitung steckt, und ein oder zwei Kurzprosatexte.

4) Die Vorbereitungsphase von Projekt Phönix abschließen. Das ist das fragliche Romanprojekt, bei dem noch Worldbuilding, Plot, Motivik und Charaktere fehlen. Ich weiß noch nicht, ob ich am NaNo 2020 teilnehmen möchte – aber der Plan ist, Projekt Phönix beginnen zu können, sollte ich im November losschreiben wollen.

 

Das Bloggerige

Im letzten Jahr habe ich den Blog etwas vernachlässigt. Ich habe 23 Artikel hochgeladen – keinen davon im Sommer. Einige der älteren Artikel sind noch vom Typ Monatsfortschritt oder Schreibfortschritt, die ich seit Monaten nicht fortgesetzt habe, da sie mir nicht viel gebracht haben und sie fast kein Interesse auf sich gezogen haben. Hinzu kommt, dass ich nur sechs Titel von Selfpublishern gelesen habe, obwohl zehn bis zwölf pro Jahr das generelle Ziel war.

 

Deswegen habe ich mir auch für den Blog ein paar Ziele vorgenommen:

1) (Mindestens) einmal pro Monat einen Artikel hochladen. Da Monatsfortschritte etc. wegfallen, brauche ich dazu Themen oder Bücher, die ich rezensieren kann. Derzeit habe ich von beidem genug. Ich möchte diese Artikel allerdings, im Gegensatz zu 2019, wieder zu einer Priorität machen, damit sie auch de facto erscheinen.

2) Es sollen zumindest zehn SP-Bücher gelesen werden. Damit ich etwas zu rezensieren habe und hoffentlich einen Sternenjäger-Artikel für 2020 schreiben kann.

3) Zwei dieser zehn SP-Bücher sollen relativ bekannt sein. So sehr ich es auch mag, abseits des Mainstreams irgendwelche vergessenen SP-Bücher rauszukramen – manchmal mag der Mainstream Bücher zurecht, und diese Bücher sind deutlich einfacher zu finden.

 

Das Buchige

Ja, auch hier habe ich wieder Ziele. Genauer gesagt zwei Lesechallenges – nebst den oben erwähnten SP-Büchern. Einerseits möchte ich 2020 zu meinem ersten Reread-Jahr erheben. Insgesamt sind sieben Bücher zusammengekommen, die 4,5 oder 5 Sterne bekommen haben, und die ich ein zweites Mal lesen möchte.

Des Weiteren mache ich bei der Bucketlist 2020 von MeliCasMind mit. Es gibt zwölf Aufgaben, eine pro Monat, die im jeweiligen Monat mit einem Buch erfüllt werden sollen. Meine Challengeseite habe ich bereits eingerichtet, und am Samstag wird es einen Ausblick zu den Büchern geben, die ich für die Challenge zu lesen gedenke.

 

 

Womit alles Wichtige gesagt wäre. Zusätzlich zum neuen Überarbeitungsschwerpunkt, den Blogartikeln und den beiden Lesechallenges wird das Jahr auch auf anderen Ebenen gewisse Herausforderungen bereithalten. Mal sehen, wie alles läuft.