Fazit: Buchtausch mit Moritz

Etwa einen Monat, nachdem die ursprüngliche Idee aufgekommen ist, ist der Buchtausch beendet – und obwohl ich es nicht sofort wiederholen würde, war es eine positive Erfahrung.

 

Interessant fand ich an der Idee den Reiz des Unbekannten, der Überraschung: Statt dass ich mir mit Leseproben und Klappentexten meine Wunschliste zusammenstelle und mir so die nächste Lektüre aussuche, sucht mir jemand ein Buch raus und sagt: Da, das ist gut, lies das mal. Ebenfalls angenehm ist natürlich, dass ich jemandem eines meiner Lieblingsbücher aufzwingen kann.

 

Gleichzeitig hatte ich so meine Befürchtungen. Es ist kein Geheimnis, dass ich in den letzten Jahren die meisten gelesenen Bücher als nicht besonders gut empfinde, und das waren die, die ich mir selbst rausgesucht hatte.

 

Glücklicherweise habe ich mit Moritz‘ Buch jedoch einen Volltreffer gelandet. Nicht nur entstammt „Liebes Kind“ einem für mich eher ungewohnten Genre, es ist auch noch ein hervorragender Vertreter dieses. Der schöne Überraschungseffekt war also nicht nur ein kurzes Aufgeregt-Sein, was es denn wohl für ein Buch sein wird.

 

Anders gesagt: Mein erster Buchtausch war eine durchweg positive Erfahrung, und ich denke, irgendwann werde ich die Aktion wiederholen. Wer weiß, auf was für Bücher ich noch stoßen werde, die ich sonst nie eines zweiten Blickes gewürdigt hätte.