Die besten Bücher 2018

Es ist Zeit für einen kleinen, wenn auch nicht besonders nostalgischen Rückblick auf das vergangene Lesejahr. Vorerst soll der Fokus auf den guten Sachen liegen. Ich hatte dieses Jahr kein Buch, das ich mit 5/5 Sternen bewertet habe, aber immerhin eines, das 4,5 Sterne bekommen hat. Die restlichen Bücher sind 4-Sterner.


Platz fünf: „Die unsichtbare Bibliothek“ von Genevieve Cogman

Ja, ich setze das auf die Liste, obwohl ich den zweiten Teil furchtbar fand und kurz davor stehe herauszufinden, wie es um den dritten Teil steht. Tatsache aber ist: Als ich das Buch im März gelesen habe, hatte es vieles von dem, was ich an Büchern allgemein schätze. Es war humorvoll, die Handlung flott, und es konnte mit jeder Menge kreativer und faszinierender Ideen punkten. Also: Verdienter fünfter Platz.

 

Rezension


Platz vier: „Die Inseln der Klingensee: Der dreizehnte Paladin“ von Torsten Weitze

Ich möchte nicht zu viel auf dieses Buch eingehen, da ich es bereits zum besten SP-Buch 2018 gekürt habe. Was ich an diesem Exemplar so beachtenswert finde, ist nicht der Weltenbau, wie das bisher bei der Reihe der Fall war, sondern der Fokus auf die emotional-psychologischen Hürden, die alte Paladine überwinden müssen, um überhaupt gegen Ihn, der zwingt kämpfen zu können. Das Ganze ist nicht perfekt umgesetzt, aber die Emotionen werden zum Leser getragen und ein, zwei erzähltechnische Kniffe lassen den Leser über Ahren einen Hauch von dem erfahren, was einige der Paladin durchgemacht haben.

 

RW kommt im Februar.


Platz drei: „Warbreaker“ von Brandon Sanderson

Mein erster Sanderson und ich kann bereits verstehen, wieso er als einer der wichtigsten und besten Fanatsyautoren des einundzwanzigsten Jahrhunderts gilt. Der Weltenbau ist komplex, jede Seite mit Informationen vollgestopft, und dennoch wird man nur ein ganz kleines Bisschen von der schieren Tiefe dieser Welt erschlagen. Hinzu kommen interessante Charaktere und ein Plot, der zwar im zweiten Drittel etwas trödelt, ansonsten aber kaum Raum für Kritik lässt.

 

Rezension


Platz zwei: „Aus der Tastatur gefallen“ von Terry Pratchett

Vielleicht bekommt dieses Buch deswegen den Silberplatz, weil ich es erst vor wenigen Tagen beendet habe, oder weil die Konkurrenz zwar gut, aber eben nicht sehr gut ist. Der Grund, warum das Buch überhaupt in dieser Liste steht, liegt in den letzten einhundert Seiten. Terry Pratchett appelliert hier dafür, dass unheilbar kranke Menschen den Zeitpunkt ihres Todes selbst bestimmen können. Ich würde das Buch deswegen nicht so sehr als „gut“ denn als für mich persönlich „wertvoll“ bezeichnen.

 

Kurzrezension


Platz eins: „Der Zauberhut“ von Terry Pratchett

Wenn ihr dachtet, diese Liste kommt ohne einen Scheibenwelt-Roman aus, kennt ihr mich nicht besonders gut. Ich sehe den „Zauberhut“ als einen der besten Scheibenweltromane an, die ich bisher gelesen habe. Er ist unfassbar humorvoll, die Fußnoten haben ein paar Post-Its abbekommen, die Charaktere sind hervorragend mit kleinen Abstrichen, und der Plot inklusive dem Finale ist ein einziges, wunderschönes Durcheinander in einer seltsamen, abgedrehten Welt. Ich liebe dieses Buch, und ich würde es jedem empfehlen, der auch nur ein bisschen was mit der Reihe anfangen kann.

 

Rezension