Der eigene Roman ist immer eine große Sache. Das Problem: Wie überzeugt man andere davon? Als jemand, der immer auf der Suche nach neuem Lesestoff ist, bin ich gerne bereit, mich darauf ansprechen zu lassen. Damit die Kommunikation ohne größere Probleme abläuft, gibt es hier eine Sammlung der Dinge, die dabei zu beachten sind - das betrifft Vorlieben, was ich anbiete und wie ich es anbiete.

Vorlieben, Abneigungen, Lesegewohnheiten

  • Ich lese keinen Horror, keinen Gore, keinen Splatter, keinen Psychothriller. Sehr geringe Einsprengsel dieser Genres darf es geben, aber das sollte einen Grund haben und sich in Grenzen halten.
  • Fantasy hat es mir am meisten angetan und ich erwärme mich allmählich auch für Science-Fiction. Gibt es humorvolle Einschläge, macht ihr mir eine besondere Freude.
  • Sozialkritik und die Behandlung der Themen unserer Welt und Gesellschaft in der Fiktion lese ich besonders gerne.
  • Romantik und Erotik dürfen vorhanden sein, aber sie dürfen nicht im Mittelpunkt stehen. Ja, das bedeutet auch, dass ich keine Romantasy lese.
  • Romane aller Genres, die ich hier weder ausgeschlossen noch eingeschlossen habe, werden es zwar etwas schwerer haben als die Fantasy, können es aber ruhig versuchen.
  • Es liegt in eurer Hand, euch zwei oder drei meiner Artikel oder Rezensionen durchzulesen und herauszufinden, ob mir euer Roman gefallen könnte. Ich bemühe mich darum, immer zu antworten und rasch zu antworten, und zumindest aktuell sehe ich gute Chancen dafür, dass ich diesen Vorsatz auch einhalte.

Formale Richtlinien

  • Einer der häufigsten Ausschlusskriterien für Romane ist die Länge. Ab 300 Taschenbuchseiten habt ihr mich und zehn Seiten Toleranz sind drinnen. (Amazon berechnet die etwas seltsam, da wären geschätzt 250 Seiten die Untergrenze.) In Wörtern heißt das so viel wie 80.000 mit geringer Toleranz nach unten. Nach oben gibt es hingegen keine Begrenzungen - ist es mir zu lang mit zu wenig versprochener Leistung, werde ich euch das wissen lassen.
  • Zurzeit kann ich nur Rezensionsexemplare als ePub annehmen. Taschenbücher, Hardcover oder Mobi-Dateien sind nicht verwertbar.
  • Dieser Blog thematisiert ausschließlich Selfpublisher - also solche, die komplett ohne oder im Eigenverlag veröffentlichen. Wobei das lediglich auf den konkret in Frage kommenden Roman anzuwenden ist; wenn es noch eine Veröffentlichung bei einem Verlag gibt, ist das für die Anfrage irrelevant.
  • Ich behalte mir das Recht vor, Anfragen abzulehnen.

Was ein Rezensionsexemplar bedeutet

Mir ist es sehr wichtig, dass die Leser genau nachvollziehen können, wie ich zu meinem Urteil über einen Roman gekommen bin. Deswegen wird jede Rezension, die ich im Tausch gegen ein Rezensionsexemplar geschrieben habe, zuoberst angemerkt haben, dass ich keinen Cent für dieses Buch ausgegeben habe.

An der Rezension selbst ändert das jedoch nichts. Ich werde nicht freundlicher oder optimistischer sein, weil ich mir ein paar Münzen gespart habe, sondern genauso kleinlich, erbsenzählerisch und aufs Negative fokussiert sein wie bei jeder anderen Rezension auch. Kurzum: Ich verfasse immer eine neutrale Rezension.

 

Welche Beiträge ich anbiete und welche ich auch ohne Nachfrage produziere

  • Rezension. Diese besteht aus der Kurzfassung und der Mammutversion. Erstere kommt am fünfzehnten jeden Monats online und landet auch auf Goodreads und Storyhub. Letztere wird nur auf diesem Blog hochgeladen. Jeder neuer Blogbeitrag dieser Webseite wird auf Twitter verlinkt.
  • Interview. Hier möchte ich anmerken, dass sich das erst in Planung befindet und derjenige, der sich als erster freiwillig meldet, quasi mein Versuchsautor ist. Thema sind diverse Dinge, die mir beim Lesen des Romans aufgefallen sind, sowohl positive als auch negative.
  • Blogtour. Meine Seitenaufrufe sind zurzeit überschaubar - sollte dennoch Interesse daran bestehen, bin ich dem prinzipiell nicht abgeneigt.
  • LAs: Kann passieren, wenn ich mir bei der Lektüre der Leseprobe sämtliche Haare ausreißen möchte und kann auch nicht verhindert werden. Außer natürlich, die Lektüre erfüllt ein paar simple Mindeststandards.
  • Themenminute: Kann ich nicht garantieren. Wenn es etwas gibt, das mich an dem Roman auch außerhalb einer Rezension noch beschäftigt, kann es sein, dass ich mich diesem Thema in einer Minute zuwende und es ausdiskutiere.

Hintergrund: Wie ich meine Lektüre auswähle

Diese Informationen sind vermutlich nicht essentiell für eine Anfrage, aber vielleicht ganz nett zu wissen - möglicherweise auch für den einen oder anderen Leser.

  1. Titel. Schreit der Titel bereits nach übertriebenem Pathos und großzügig verteiltem Klischee, werde ich mir das Buch nicht näher anschauen. Gegen englischsprachige Titel bin ich allergisch.
  2. Klappentext. Hierbei achte ich auf zwei Sachen. Zunächst freilich auf den Inhalt - wenn ich nur eine vage Ahnung habe, worum es geht, interessiert es mich nicht. Klingt der Inhalt wenig inspiriert, interessiert es mich nicht. Dann gibt es noch die philologische Hürde: Finde ich auch nur einen Fehler im Klappentext, schließe ich das Buch rein aus Prinzip aus. - Es sei denn, ich sehe im Inhalt so großes Potenzial, dass ich mich um eine Koexistenz mit den Fehlern bemühe.
  3. Seitenlänge und Romantik. Ist das Buch kürzer als 300 Taschenbuchseiten, schaue ich es mir nicht näher an - das ist eine Präferenz, die sich aus einem mir unbekannten Grund so entwickelt hat. Steht eine Liebesgeschichte im Vordergrund, gilt dasselbe.
  4. Leseprobe. Die letzte Hürde. Erneut ist bei zwei Fehlern Schluss, aber hier fallen auch Schreibstil, Welt, Handlung und Charaktere ins Gewicht. Ich fasse meinen ersten Leseeindruck in eine Sternebewertung gedanklich zusammen - liegt sie bei drei Sternen oder darunter, kaufe ich das Buch nicht, da die Endwertung erfahrungsgemäß einen Stern um diese Erstwertung variiert. Bei vier oder fünf Sternen landet das Buch auf meiner Wunschliste und wird beizeiten gelesen.

 

Vielleicht klingen diese ganzen Informationen abweisend - ich bin da etwas betriebsblind. Sollte das jedoch zutreffen, möchte ich an dieser Stelle festhalten, dass ich mich prinzipiell darauf freue, neue Romane für mich zu entdecken und mit Autoren zusammenzuarbeiten. Ich möchte lediglich darum bitten, dass ihr euch vorher ein paar Minuten mit dieser Seite auseinandersetzt - wenn ihr feststellt, dass mir das Buch wahrscheinlich nicht gefallen wird, erspart es sowohl mir als auch euch eine Menge Frust, wenn ihr die logische Konsequenz daraus zieht.

Ansonsten: Schreibt mir eine Mail an awen.eibner@gmail.com. Alternativ könnt ihr mich über das unten verfügbare Kontaktformular erreichen. Sollte ich längere Zeit nicht erreichbar sein, halte ich das im Impressum, hier und/oder auf der Willkommensseite fest. Ansonsten antworte ich immer zumindest kurz, wenn ich eine Mail bekomme (und diese kein Spam ist) - sollte ich also nicht antworten, habe ich die Mail wahrscheinlich nicht bekommen.

Ich freue mich auf eine gelungene Zusammenarbeit!


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