Kurzfassung: "Jenseits der Götter" von Daniel Krinke (14. RW)

David ist der Schüler des Weltenlenkers, der verhindert, dass das Universum unter seiner eigenen Gravitation zusammenbricht. Sein Leben ist allein auf die Erfüllung seiner Bestimmung ausgerichtet, als eine neue Phase seiner Ausbildung beginnt – und gleichzeitig am Rande des Universums ein Feind zum Schlag ausholt.

 

Einen Stern Abzug gibt es für diverse Grammatik- und Interpunktionsfehler.

Der Schreibstil zieht schnell sowohl in die Welt als auch in einen Lesefluss. Dabei wird die Umgebung an einigen Stellen geradezu poetisch beschrieben, an wenigen anderen bleibt sie hingegen zu verschwommen und lässt mich ratlos zurück, wer genau was wie wo macht. Ansonsten sind die Handlungen bis auf wenige Ausnahmen gut beschrieben und auch den Gefühlen der Protagonisten kann man gut folgen.

 

Die Handlung wartet mit vielen Plottwists auf, die nur selten aus der Luft gegriffen wirken. Vereinzelt gibt es kleinere Kontinuitätsfehler und Plotprobleme, die dem Lesegenuss aber nur selten etwas abzuziehen vermögen.

 

Die Antagonisten sind fast alle hervorragend gelungen und während der Lektüre wirkten so auch die Protagonisten; im Nachhinein kann ich mich jedoch nicht daran erinnern, dass irgendeiner von ihnen nennenswerte negative Eigenschaften gehabt hätte.

 

 

Insgesamt ein recht gelungener Ausflug (für mich) in ein anderes Genre und dem Themenkomplex Religion, der jedoch nicht vollständig zu überzeugen weiß.

Details zum Roman:

Titel: Jenseits der Götter

Autor: Daniel Krinke

Veröffentlicht über: CreateSpace Independent Publishing Platform

Erscheinungsjahr: 2014

ISBN: 978-1-5006-2154-4

Genre: Science-Fiction

Preis: 8,56€ (s. Datum)

Seiten: 349

Reihe: ja, Band 1 von 2 (s. Datum)

Bewertung: 2 von 5 Sternen (s. Datum)

 

Stand: 28.08.2017

 

Hier geht’s zur Mammutversion (ab 30.09.2017)


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