Monatsfortschritt: April 2018

Ich sitze hier in kurzer Hose und T-Shirt in meinem Zimmer, am ersten Mai, und tippe einen Monatsfortschritt, während hinter mir jede Menge Zeug wartet, das ich noch zu erledigen habe. In gewisser Weise fasst das den Monat auch schon recht gut zusammen.

Einer der Punkte, in denen dieser erste Satz das nicht tut, ist das Schreiben selbst. Ich habe lediglich 2.100 Wörter bei C.p. weitergebracht, womit dieses jetzt bei 31.000 insgesamt steht – ich hatte gehofft, eine Schreibroutine etablieren zu können, die 15.000 Wörter monatlich hervorbringt, aber im April habe ich insgesamt fünfundfünfzig Minuten am Roman gearbeitet. So viel dazu.

Dennoch habe ich das Aprilziel – ja, diesen Monat war es nur eines – erfüllt:

25.000 bei C.p. erreichen – check!

Für den Mai stehen wieder zwei Dinge an, und eines davon ist, 40.000 Wörter zu erreichen. Theoretisch durchaus machbar (neuntausend innerhalb von einunddreißig Tagen zu schreiben ist jetzt wirklich keine große Hexerei), und ich werde mich darum bemühen, es zu erreichen, aber im Mai steht sehr vieles an, das sich bedauerlicherweise nicht aufschieben lässt.

 

In Bezug auf Webseite und Blog gibt es auch nur so semigute Neuigkeiten. Ich hatte geplant, die Datenschutzgeschichte zu erledigen – und das, meine Damen und Herren, ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Das Ding steht jetzt bereits seit mehreren Wochen auf der To-Do-Liste und ich hoffe, ich kriege das bis zum fünfundzwanzigsten hin – auch wenn mir irgendetwas sagt, dass die österreichische DSGVO ein bisschen zahnlos ist, auch in Bezug auf kleine Blogs. Because Austria.

Begonnen habe ich stattdessen mit den zwei Reitern, die sonst noch ausstehen – einen habe ich fast fertig, den zweiten noch nicht wirklich angefangen. Es wird noch dauern, bis da alle Umbauarbeiten abgeschlossen sind, und die Grafiken werde ich auch nochmal überarbeiten müssen.

 

Und zuletzt der Grund, weswegen nicht alles am April enttäuschend war: Ich habe sieben Bücher gelesen. Zum zweiten Mal hintereinander. Dieses Mal mit geringfügig mehr Seiten (1.800), aber dafür mit weniger Sternen (2,36):

Für „Das Horoskop der Pflanzen“ von Gabriele Hasmann habe ich mir extra einen zweiten Twitter-Account angelegt, um das Ding mit einem ordentlichen Verriss würdigen zu können;

Die Gaben der Quelle: Versiegelt“ von Cea Oskolm hat inzwischen eine Lang- und Kurzrezension bekommen, deswegen sage ich hier nur, dass mir der Roman gut gefallen hat;

Emil und die Detektive“ von Erich Kästner ist ein Kinderbuchklassiker, der diesen Status meiner Meinung nach sogar verdient hat;

Rico, Oskar und die Tieferschatten“ von Andreas Steinhöfel ist ebenfalls ein Kinderbuch, und es ist in Ordnung;

Die Gaben der Quelle: Erweckt“ von Cea Oskolm ist der zweite Band der Reihe und hat mich enttäuscht;

Sin City: Die Stadt ohne Gnade“ von Frank Miller ist in diesem Jahr mein zweiter Comic und ich mochte ihn nicht besonders, da der Zeichenstil sehr anstrengend war und ich nichts an der Geschichte mochte – abgesehen von der Art, wie sie erzählt wurde.

 

Der April war ein sehr durchwachsener Monat – ich bin zwar zum Schreiben gekommen, aber bei weitem nicht so oft, wie ich gehofft hatte; ich habe zwar mit der Webseiten-Umgestaltung weitergemacht, aber nicht dort, wo ich es eigentlich machen wollte; ich habe viel gelesen, aber es war auch viel Mist dabei. Dennoch – gerade mit dem Punkt „lesen“ bin ich sehr zufrieden. Er rettet mir den Monat.

(Apropos: Im Zuge der Drachenlesenest-Challenge gibt es auf Twitter ein Lesewochenende diese Woche. Ich werde mir Zeit dafür freischaufeln, und wem sowas ebenfalls gefällt, der sei eingeladen, es gleichzutun.)

 

Die Maiplanung sieht folgendermaßen aus – dieses Mal rechne ich die Schreibwochenbücher weg, da ich absolut keine Ahnung habe, wie viel ich schreiben werde; auch war eigentlich eine Themenminute geplant, aber da ich die noch einmal überarbeiten muss und die Zeit knapp werden wird, habe ich die mal außen vor gelassen:

15.05.    Kurzfassung: „Die Gaben der Quelle: Erweckt“ von Cea Oskolm (19. RW)

31.05.    Mammutversion: „Die Gaben der Quelle: Erweckt“ von Cea Oskolm (19. RW)

 

 

Nicht viel, aber ich hoffe, die beiden Beiträge pünktlich hochladen zu können. Und wer weiß – vielleicht gesellt sich das eine oder andere Schreibwochenbuch doch noch dazu.