Monatsfortschritt: Dezember 2017

Der Monat ist nicht ganz so aufgegangen, wie ich das geplant hatte, und dementsprechend habe ich auch nicht alle meine Ziele erreicht, aber ich bin auch nicht wirklich unzufrieden mit dem letzten Zwölftel des Jahres.

Ich hatte geplant, jede Woche zu schreiben, beginnend mit 1.000 Wörtern wöchentlich und langsam steigernd auf etwa 3.000 Wörter. In den ersten drei Wochen habe ich das auch recht gut eingehalten, wenn auch bei einem anderen Projekt als C.p. – „Projekt Rächer“, wie ich es vorerst getauft habe. Dieses umfasst 4.800 Wörter, die alle aus dem Dezember stammen.

Außerdem habe ich die erste Vorarbeit bei "Yttrium" beendet. Dadurch, dass der Ventilator meines Laptops knapp nach dem dritten Advent aber spontan den Geist aufgegeben hatte, habe ich in den letzten zwei Dezemberwochen entsprechend wenig geschrieben.

 

Dementsprechend gab es auch nur drei von fünf geplanten Schreibwochenbucheinträgen, die ich im neuen Jahr aber gleich wieder aufnehmen werde. Wie ich bereits letzten Monat befürchtet hatte, hat es auch diesen Monat kein Rezensionsartiges Wortkonstrukt gegeben, und ich muss euch warnen, wahrscheinlich wird es auch nächsten Monat keines geben. Dafür einen Rück- und Ausblicksmarathon und im Februar dann sicher wieder eines; ich hoffe, ich kann euch damit vertrösten.

 

Dank einer gewissen Menge an Pflichtliteratur hätte ich diesen Monat acht Bücher lesen sollen, tatsächlich gelesen habe ich sechs, und eines davon war ein Fantasyroman. Damit habe ich aber auch 1.400 Seiten gelesen, eine für mich sehr hohe Zahl – der Sternenschnitt lag allerdings bei lediglich zweieinhalb:

Parzifal Teil zwei“ von Wolfram von Eschenbach hat mich ebenso sehr genervt wie Teil eins, nur gab es dieses Mal interessante Einblicke im Anhang aus dem realen Mittelalter und der literaturwissenschaftlichen Forschung;

Die Stadt am Kreuz“ von Rafaela Creydt, trotz lediglich dreier Sterne ein guter Fantasyroman, der gute Charaktere mit interessantem, sehr interessantem Weltenbau verbindet;

Das Erdbeben in Chili“ von Heinrich von Kleist, eine Kurzgeschichte, der ich nicht besonders viel abgewinnen kann;

Hamlet“ von William Shakespeare, ein unterhaltsames Theaterstück, das nach ein paar Einstiegsschwierigkeiten gut zu verstehen ist;

Woyzeck“ von Georg Büchner, das abgesehen von der Sozialkritik nichts zu bieten hat, aber dank des Anhangs interessant geblieben ist;

Iphigenie auf Tauris“ von Johann Wolfgang von Goethe, ein Theaterstück, dessen beste Szene Kindheitserinnerungen von Orest beinhaltet und das mir sonst nicht viel zu bieten hatte, was durch den komplexen, anspruchsvollen Dichtstil nicht unbedingt zum Positiven geändert wurde.

 

Wie bereits geschrieben wird es diesen Monat zwölf Beiträge geben, die meisten davon Rückblicke, ein paar Ausblicke. Enthalten werden sie alles rund um meine gelesenen und geschriebenen Bücher sowie ein paar Empfehlungen abseits von Literatur, die insbesondere für Autoren interessant sein könnten. Hinzu kommen hoffentlich wöchentliche Schreibwochenbucheinträge.

04.01.  Jahresrückblick 2017

06.01.  Schreibjahr 2017

07.01.  Schreibwochenbuch #16

08.01.  Blogjahr 2017

10.01.   Lesejahr 2017

12.01.   Sonstige Empfehlungen 2017

14.01.   Schreibwochenbuch #17

15.01.   Jahresausblick 2018

17.01.   Schreibjahr 2018

19.01.   Blogjahr 2018

21.01.   Schreibwochenbuch #18

22.01.  Lesejahr 2018

24.01.  Sternenjäger 2017

26.01.  Regalbrett des Ruhms 2017

28.01.  Schreibwochenbuch #19

29.01.  Downlights 2017

 

Sollte einer der Texte nicht rechtzeitig fertig sein, wird er hochgeladen, sobald das möglich ist, und sämtliche nachfolgenden werden hingehalten, bis sie drankommen.

 

 

Zusammenfassend war der Dezember kein Reinfall, aber auch nicht der beste Monat des Jahres, und ich gehe jetzt Jahresrückblicke schreiben. Und irgendwann später dann wieder Geschichten.