Monatsfortschritt: Februar 2018

Für den Februar war einiges geplant, da ich zumindest zwei Wochen nur sehr wenig zu tun hatte und die anderen zwei Wochen auch nicht gerade ausgelastet war. Und siehe da, es ist etwas weitergegangen. Monat zwei von zwei im aktuellen Jahr und beide sind bisher ganz gut ausgefallen.

 

Allem voran war der Februar der schreibstärkste Monat des Jahres. Ja, ich weiß, da fehlen noch zehn weitere, aber ich habe insgesamt 34.500 Wörter geschrieben, 1.500 davon bei einer spontanen Kurzgeschichte, und ich bezweifle stark, dass ich das so schnell toppen werde. Was nicht heißen soll, dass ich es nicht versuchen werde.

Neben der Kurzgeschichte habe ich mit 12.300 neuen Wörtern die Erzählung „Projekt Rächer“ beendet. Ursprünglich hatte ich darauf gehofft, sie bis Ende März zu beenden; dem bin ich etwa sechs Wochen zuvorgekommen. Wenn's nur immer so gut vorangehen würde ...

Das war aber noch nicht alles, wie die besonders mathematisch Begabten unter euch bereits festgestellt haben werden. Mit 20.700 Wörtern ist bei C.p. der zweite Anlauf ordentlich gelungen. Erinnert sich noch jemand an C.p.? Es ist die Fortsetzung zu A.p., der zweite Teil meiner Mammutreihe und ich rechne erneut mit etwa 90.000 Wörtern. Aktuell bin ich bei 26.000, womit ich die Anfangsphase sehr bald hinter mich gelassen habe.

Als zusätzlichen Anreiz sowohl zum Schreiben als auch zum Überarbeiten habe ich mir außerdem einen sechsmonatigen Schlachtplan zugelegt, der von März bis August reicht und bereits die ersten Häkchen bekommen hat. Die Vollendung von C.p. ist laut diesem Plan bis spätestens 30. September zu schaffen, die Überarbeitung von Wellenflügel 3 wird ab Sommer den Rest des Jahres dominieren.

 

Ein paar Neuerungen und Fortschritte gab es außerdem im Bereich Bloggen und Webseite-auf-Vordermann-Bringen. So habe ich die ersten beiden Rubriken („Willkommen“ und „Prosa“) fertig überarbeitet; es fehlen noch vier. Ich weiß nicht, ob ich die alle im März schaffen werde, aber es steht mal auf der To-Do-Liste.

Mit unauffälliger Verspätung sind die Ausblicke für 2018 und meine Besten-/Schlechtestenlisten der Bücher 2017 online gegangen. Des weiteren habe ich im Februar beschlossen, dass ich ab März (17. RW) auch in Halbsternen bewerten werde, wozu es eine Themenminute geben wird. Noch bin ich nicht dazu gekommen, die Grafiken (Sterneübersicht und die kleinen Sternebildchen am Ende der Rezensionen) an das neue System anzupassen, aber das wird ebenfalls Programmpunkt im März sein.

 

Zu guter Letzt ist der Monat auch noch lesetechnisch sehr gut gelaufen. Ich habe drei Bücher gelesen - was bereits recht gut ist -, die auch noch 1.200 Seiten zusammen umfassten, was sehr gut ist, und insgesamt gab es dieses Mal einen Sterneschnitt von - Trommelwirbel, bitte! - 3. Ja. Nicht unter drei. So hab ich auch geschaut. Im Detail:

Anansi Boys“ von Neil Gaiman hat den Anfang gemacht und mich überzeugen können. Zwar ist der Roman nicht so brillant wie „American Gods“ und allgemein sehr seltsam und surreal, aber dennoch gute Unterhaltung.

Geschichten aus dem Wiener Wald“ von Ödön von Horváth ist ein Drama, das ganz okay ist. Ich sehe seine Brillanz nicht, aber das kann auch am nicht vorhandenen Kontext liegen, und gleichzeitig ist es keine Lesequal. Das Buch habe ich als ersten Vertreter meiner Aktion „Alle Quartale wieder“ gewählt, sodass ich zumindest einen Monat lang wieder lesen kann, was ich möchte.

Von den Grenzen der Erde“ von Rebekka Mand wird Gegenstand des März-RWs sein und ... Naja. Die Mammutversion macht ihrem Namen dieses Mal alle Ehre, also wenn ihr nichts gegen 4.000 Wörter umfassende Aufsätze über einen 640-seitigen Roman habt, ist das vielleicht ganz unterhaltsam.

 

Damit komme ich auch schon zum Ausblick für diesen Monat; die Schreibwochenbücher sind wieder optimistisch gedacht:

04.03.   Schreibwochenbuch #24

09.03.   10. Minute: Vollkommen unerwartete Aktualisierung der Halbsterneregelung

11.03.     Schreibwochenbuch #25

15.03.    Kurzfassung: „Von den Grenzen der Erde“ von Rebekka Mand (17. RW)

18.03.    Schreibwochenbuch #26

23.03.   Wofür steht eigentlich C.p.? – WiP-Tag

25.03.    Schreibwochenbuch #27

31.03.    Mammutversion: „Von den Grenzen der Erde“ von Rebekka Mand (17. RW)

 

 

Abgesehen von den Beiträgen möchte ich meine Erwartungen für den März nicht zu hoch stecken, da ich voraussichtlich genug außerhalb des Bloggens, Schreibens und Lesens zu tun haben werde – wäre natürlich schön, wenn auch da etwas weitergehen würde.