Monatsfortschritt: Jänner 2018

Was alles vorangehen kann, wenn Neujahrsvorsatz-Motivation, spontane Umbauarbeiten und Twitter-Umfragen zusammenwirken, ist keineswegs zu unterschätzen. Insbesondere wenn man berücksichtigt, dass ich diesen Monat eigentlich, rein theoretisch, keine Zeit für irgendetwas hätte haben sollen.

Das fängt bereits beim Schreiben an. Dadurch, dass ich aufgrund meiner Rückblickreihe bemerkt habe, dass die Zahl der geschriebenen Wörter, die ich letztlich für meine Publikationen verwerten kann, deutlich unter dem sechsstelligen Bereich liegt und im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen ist, habe ich beschlossen, mir 100.000 Wörter als Schreibziel für das gesamte Jahr 2018 zu setzen, und das hat in der ersten Woche auch gleich für einen ordentlichen Motivationsschub gesorgt, der dann im Laufe des Monats einen interessanten Verlauf genommen hat. Des langen Absatzes kurzer Sinn: Bei „Projekt Rächer“, der kürzeren Geschichte, von der ich mir nicht sicher bin, ob sie jetzt eine Erzählung oder eine Novelle ist, sind 6.500 Wörter hinzugekommen, womit sie jetzt bei 11.400 Wörtern steht.

 

Beim Blog gibt es auch einen Haufen Neuigkeiten. Ich fange mal mit der größten an: Die gesamte Seite sollte jetzt übersichtlicher aufgebaut sein, wie ihr oben erkennen könnt. Ich habe dabei so gut wie nichts gelöscht, sondern lediglich verschoben und neu strukturiert; ich bin aber noch nicht dazu gekommen, die Texte der Unterseiten entsprechend anzupassen, und da die sowieso teilweise schon recht alt sind und mal wieder auf den neuesten Stand gebracht werden müssen, wird der Abschluss dieser Umbauarbeiten im nächsten Monat vonstattengehen.

Teil dieser Umlagerung ist auch, dass die Abonnier-Funktion jetzt nicht mehr rechts (bei mobilen Geräten: unten) angezeigt wird, sondern nur auf der Startseite, die ich komplett neu gestaltet habe. Vielleicht mache ich das wieder rückgängig, aber fürs Erste bin ich damit zufrieden.

Die wesentlich kleineren Neuigkeiten betreffen die Schreibwochenbucheinträge, die ich nur kurz abhandeln werde, da die sowieso keiner liest: Das Zitat am Anfang ist jetzt nicht mehr der erste neu geschriebene Satz, sondern irgendeiner, der nicht vollkommen bescheuert klingt, und anstatt eines zweiten Zitats gibt es am Ende die Prozentzahl der Wörter, die ich 2018 von den 100.000 bereits geschrieben habe.

Zuletzt noch eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte: Die Ausblicke auf 2018 sind noch nicht online; einer ist bereits fertig, die anderen drei muss ich aber noch schreiben. Ich hoffe darauf, dass ich das in den ersten paar Februartagen nachholen kann, weil, naja, es wird allmählich Zeit.

Die gute Nachricht ist die, dass ich – Trommelwirbel – schon wieder zwei neue Formate für den Blog im Kopf habe. He, was soll das Augenverdrehen? So schlimm ist es nun auch wieder nicht! – Wann ich mit diesen Formaten online gehe oder ob ich es mir doch noch einmal überlege, weiß ich noch nicht sicher. Sie würden mehr Recherchearbeit und damit Arbeitsaufwand mit sich bringen, aber mal sehen.

 

Damit sind wir im vorletzten Abschnitt des Rückblicks angekommen, nämlich beim Lesen. Fünf gelesene Bücher klingt ja erstmal ganz gut; sie übersetzen sich aber in 930 Seiten, da viele von ihnen recht kurze Pflichtlektüren waren. Dennoch, das entspräche zwei bis drei für meine Verhältnisse normallangen Romanen, also bin ich zufrieden. Der Sterneschnitt lag bei 2,2 – selbst für meine Verhältnisse ist das beeindruckend schlecht. Die Übeltäter waren:

Die Leiden des jungen Werthers“ von Johann Wolfgang von Goethe, eine emotional ansprechende Erzählung, die darüber hinaus aber nicht viel zu bieten hat;

Emilia Galotti“ von Gotthold Ephraim Lessing, ein gut zu lesendes Drama mit einer moralisch bedenklichen Botschaft;

Der Sandmann“ von E.T.A. Hoffmann, der sich dadurch auszeichnet, dass ich schon lange nicht mehr so viel nichts einem literarischen Werk gegenüber gefühlt habe;

Nachtschwärmer“ vom Diogenes-Verlag, eine Geschichtensammlung mit überwiegend langweiligen Vertretern - was erklärt, wieso ich sie teilweise komplett überblättert habe -, die das Gefühl der leichten Entrückung einer langen Nacht fast gar nicht einfangen;

Der dreizehnte Paladin: Die Eherne Stadt“ von Torsten Weitze ist erst ab etwa der Hälfte wirklich losgegangen und entsprechend enttäuscht war ich vom Roman, was mich nicht davon abhalten wird, zumindest noch Band vier zu lesen.

 

Zusätzlich wird es bezüglich der Sternebewertungen ein Update geben – ja, schon wieder, ich weiß. Die entsprechende Themenminute werde ich im März hochladen, da der Februar bereits reserviert ist. Die neue Regelung betrifft alle kommenden RWs ab und inklusive des siebzehnten (März-RW) und auf StoryHub (Romanblüten) die Rezension Nummer 43. Die Änderung besteht darin, dass ich ab jetzt auch in halben Sternen bewerten werde, wobei einer das Minimum und fünf das Maximum bleiben. Bei Goodreads wird prinzipiell abgerundet.

 

Damit bleibt nur noch der Überblick über den kommenden Blogmonat; die Schreibwochenbücher sind nach wie vor optimistisch:

03.02.   Jahresausblick 2018

04.02.   Schreibwochenbuch #20

05.02.   Schreibjahr 2018

06.02.   Blogjahr 2018

07.02.    Lesejahr 2018

09.02.   9. Minute: Eine Introspektive – A.p.versum

11.02.     Schreibwochenbuch #21

12.02.    Sternenjäger 2017

13.02.    Regalbrett des Ruhms 2017

14.02.    Downlights 2017

15.02.    Kurzfassung: „Der dreizehnte Paladin: Die Eherne Stadt“ von Torsten Weitze, 16. RW

18.02.    Schreibwochenbuch #22

25.02.    Schreibwochenbuch #23

28.02.    Mammutversion: „Der dreizehnte Paladin: Die Eherne Stadt“ von Torsten Weitze, 16. RW

 

 

Nun denn – auf einen hochproduktiven kürzesten Monat des Jahres!

Ich meine, habt ihr nach diesem Monat ernsthaft etwas anderes erwartet?
Ich meine, habt ihr nach diesem Monat ernsthaft etwas anderes erwartet?