Monatsfortschritt: März 2018

Ich schreibe diesen Beitrag jetzt schon zum zweiten Mal – die erste Version hatte einen leichten Beigeschmack von Selbstgeißelung, nach dem üblichen Tenor „naja, hätte besser sein können“. Tatsächlich bin ich mit diesem Monat sehr zufrieden – auch wenn er nicht perfekt ist.

Besonders viel geschrieben habe ich nicht – 1,3 Stunden, um genau zu sein, bei denen 3.500 neue Wörter zu C.p. dazugekommen sind. Unter normalen Umständen würde mich das grämen, und während ich sehr gut weiß, dass es realistisch gesehen mehr hätten sein können, bin ich nicht besonders sauer auf mich. Der März war ein voller Monat, der meine mentalen Kapazitäten lange gebunden hat, und ich habe eben nicht sofort wieder mit dem Tippen begonnen, kaum dass ich mir etwas freie Luft verschafft habe – und?

Im Jahr 2018 habe ich bereits mehr als 40.000 Wörter geschrieben. Da mit dem März relativ genau 25 Prozent des Jahres um sind, würde ich einfach mal behaupten, dass ich noch immer gut in der Zeit liege (mein Ziel sind ja 100.000 Wörter dieses Jahr). Hinzu kommt, dass ich von meinem sechsmonatigen Schlachtpl-, ich meine Arbeitsplan alle Punkte erfüllt habe:

1. 10.000 Wörter bei C.p. erreichen? Abgehakt.

2. „Projekt Rächer“ beenden? Abgehakt.

3. Eine Winzigkeit zur Vorbereitung der Wellenflügel-Überarbeitung erledigen? Abgehakt.

 

Das einzige, mit dem ich diesen Monat nicht zufrieden bin, ist die Webseiten-Überarbeitung. Ich hatte geplant, zwei weitere Navigationsreiter anzupassen – die ersten drei sind erledigt, womit ich einen, den letzten großen Brocken, noch nicht erledigt habe. Ich werde den aber erstmal überspringen, da ich vor dem Mai die Datenschutzsache abhaken möchte und dabei auch gleich den Reiter „Impressum“ anpassen möchte – also auch hier: Ärgerlich, aber nicht besonders dramatisch.

 

Der Hauptgrund, warum ich mich wegen des Schreibens nicht gräme – abgesehen von der Sache mit den mentalen Kapazitäten – ist meine Lesewut. Ich habe diesen Monat sieben Bücher gelesen (und eine Kurzgeschichte). Sieben. Zum Vergleich: Drei Bücher sind für mich bereits gut. Ich glaube, das ist ein neuer Rekord.

Die Bücher waren insgesamt eher kurz, meistens zu den 300 Seiten tendierend, deswegen sind es „nur“ 1.700 Seiten geworden – erneut zum Vergleich: 1.000 sind für mich eine sehr gute Monatsleistung. Und sie haben durchschnittlich 3,13 Sterne bekommen. Das sind mehr als drei.

Mehr als drei!

„Seligmann Hirsch“ von Ferdinand von Saar war die eine Kurzgeschichte, die tatsächlich ganz okay war. Sie war Pflichtliteratur, deswegen habe ich sie dazugezählt.

Wo die Wilden Kerle wohnen“ von Maurice Sendak ist ein Bilderbuch, das ebenfalls Pflichtliteratur war. (Nein, nicht für dieselbe Lehrveranstaltung.)

Tote Mädchen lügen nicht“ von Jay Asher war dramaturgisch hervorragend und hat sich sehr leicht lesen lassen, aber ich empfinde die Darstellung des Suizids als … suboptimal.

Die unsichtbare Bibliothek“ von Genevieve Cogman ist ein Reihenauftakt, den ich zum größten Teil in einem durchgelesen habe und dessen Nachfolger ich definitiv ebenfalls lesen werde.

Faust: Der Tragödie erster Teil“ von Flix ist eine Art Parodie auf Goethes „Faust“, in einem Comic erzählt. Amüsant bis witzig, also alles, was ich davon erwartet habe.

Es war einmal Indianerland“ von Nils Mohl ist das dritte Buch, das auf dem Stapel der Schande gelandet ist.

 

Ein Fun-Fact noch am Rande: Ich habe gerade de facto einen SuB (Stapel ungelesener Bücher, also die Dinger, die bei einem so rumliegen). Ich rede sonst so gut wie nie über ihn, weil er meistens nur aus zwei, drei Büchern besteht, aber aktuell umfasst er … Trommelwirbel, wenn ich bitten darf … zehn.

 

Zum letzten Punkt, der Planung für den April. Für den März war eigentlich ein WiP-Tag geplant, aber den Text wollte ich nochmal überarbeiten, bevor ich ihn hochlade, wozu ich nicht gekommen bin, weswegen ich ihn für diesen Monat ansetze. Das RW ist noch nicht geschrieben und das Buch dazu erst angefangen, aber ich denke, es sollte rechtzeitig fertig sein.

08.04.   Schreibwochenbuch #26

09.04.   11. Minute: Von Büchern, Sternen und einsamen Gipfelhütten

15.04.    Kurzfassung: „Die Gaben der Quelle: Versiegelt“ von Cea Oskolm, 18. RW

              Schreibwochenbuch #27

22.04.   Schreibwochenbuch #28

23.04.   Wofür steht eigentlich C.p.? – WiP-Tag

29.04.   Schreibwochenbuch #29

30.04.   Mammutversion: „Die Gaben der Quelle: Versiegelt“ von Cea Oskolm, 18. RW

 

 

Ich muss sagen, bisher war nicht nur der Monat, sondern das gesamte Jahr 2018 ganz gut. Mal sehen, wie gut es mir gelingt, ohne Krokusaromaöl den April gleichkommen zu lassen.