Monatsfortschritt: November 2018

Viel war für den November geplant: Der NaNoWriMo wollte bestritten werden, ich wollte einen Haufen Bücher lesen, und auch abseits der Literatur stand einiges an. Wenig überraschend daher das Ergebnis.

Der Monat war im Grunde zweigeteilt: In der ersten Hälfte lief alles wie am Schnürchen, in der zweiten … weniger.

Ein Beispiel dafür ist „Wellenflügel 3“, das mein diesjähriges NaNo-Projekt war. Ziel wäre es gewesen, 50.000 Wörter zu schreiben – inoffiziell habe ich mir 22.500 vorgenommen, und das absolute Minimum, da reguläres Monatspensum, waren 15.000. Immerhin letzteres kann ich getrost abhaken, womit auch das einzige Monatsziel erreicht ist:

15.000 Wörter für „Wellenflügel 3“ schreiben – check!

Das tatsächliche Endergebnis liegt knapp unter 22.000 neuen Wörtern. Während der ersten Monatshälfte war ich nicht nur im Zeitplan, meistens war ich ein wenig vor dem Zeitplan. Zur Halbzeit hin hat sich dieser Vorsprung verringert und danach haben mich die Aufgaben abseits des Schreiben derart vereinnahmt, dass ich erst vor ein paar Tagen wieder an den NaNo gedacht habe – aber nicht wieder ins Schreiben reingefunden habe, weswegen ich mein selbstgesetztes Ziel knapp verfehlt habe.

Was mir dieser NaNo aber gezeigt hat: Wenn ich mir ein Ziel setze und nur eine Stunde täglich schreibe, kann ich enorm schnell Fortschritte machen. Vielleicht nutze ich diese Erkenntnis ja – ich denke an einen weihnachtlichen Dreitagessprint, an dessen Ende 10.000 Wörter stehen sollen, oder etwas in der Art.

Aufgrund der nicht ganz 7.000 Wörter „Überschuss“ habe ich mich dazu entschlossen, dass ich die Neufassung nicht bis zum 31. März, sondern bis zum 28. Februar beenden möchte, womit ich 8.000 Wörter im Rückstand bin, sofern ich nicht (wesentlich) mehr als 90.000 insgesamt brauche. Das ist ein zweiter positiver Effekt des NaNos: Die Vorverschiebung des Abschlusses, oder zumindest der Beschluss und auch das Wissen, das ich es hinbekommen kann.

 

Abgesehen vom NaNo war reichlich wenig los. Am Blog habe ich nichts gewerkelt, und da ich zwei Wochen lang keine Seite gelesen habe, schneidet auch der Lesemonat mit nicht gerade berauschenden Zahlen ab: Zwei Bücher, eines davon eine Kurzgeschichte, kommen auf insgesamt 500 Seiten, die ich mit durchschnittlich 2,5 Sternen bewertet habe:

Die maskierte Stadt“ von Genevieve Cogman ist eine Enttäuschung, nachdem mir der erste Band so gut gefallen hatte. Die ausführliche Rezension ist noch nicht geschrieben, wird aber hoffentlich während der nächsten zwei Wochen erledigt sein.

Das Herz eines Zwerges“ von Torsten Weitze ist eine Kurzgeschichte, ein Ableger aus Ahrens Welt, und sie ist okay. Nicht besonders mitreißend, nicht besonders langweilig, einfach nur okay.

 

Für Dezember steht kein RW an – wie geschrieben, ich hatte viel zu tun und freue mich bereits sehr auf eine komplett freie Weihnachtswoche. Da ich an einer kleinen Aktion auf Twitter teilnehme, in der ich Fragen zu meinem aktuellen Projekt, also „Wellenflügel 3“, beziehungsweise meinem Geschreibe insgesamt beantworten soll, kann es sein, dass ich ein paar meiner längeren Antworten hier hochlade.

 

Abgesehen davon, und von 23.000 Wörtern für „Wellenflügel 3“, lesen und etwas Energie tanken, ist nichts geplant. Wir sehen uns dann zum Auftakt des Rück- und Ausblicksmaratahons.