Wie lang das Buch auch sein mag, die Rezension ist kürzer. Mehr kann ich an dieser Stelle nicht versprechen.

Für diejenigen, die sich die Kurzfassung zu einem RW durchgelesen haben und Näheres wissen wollen, dürfte die Mammutversion der Rezension interessant werden. Hier setze ich mir keine Zeichen- oder Wortbegrenzung, sondern handle einen Roman in genau so vielen Wörtern ab, wie ich brauche, um alle Punkte anzusprechen und zu begründen. Wenn das nur zweitausend sein sollen, gut – wenn es über die fünftausend geht, werde ich auch davor nicht zurückschrecken.

Das rührt daher, dass Romane praktisch unendlich viel Stoff für Kritiken und Gespräche bieten und ich nicht einsehe, wieso ich mich hier von einer Zahl in meine Schranken weisen lassen soll. Jeder Roman verdient eine nachvollziehbare Argumentation von Seiten des Kritikers – auch, wenn das nicht immer in einem schmalen Wortkorridor gegeben ist.

 

Erschienene Mammutversionen:

 

D

  1. Der dreizehnte Paladin: Ahren (Torsten Weitze)
  2. Der dreizehnte Paladin: Die Ernennung (Torsten Weitze)
  3. Der Krieg in der Träumenden Stadt (Markus Lafrentz)
  4. Die Glasbrecherin (Irene Euler)
  5. Die Legende von Enyador (Mira Valentin)
  6. Die Saga der Drachenrüstung (Elvira Zeißler)

E

  1. Erellgorh: Geheime Mächte (Matthias Teut)

H

  1. Horizon: Aufbruch ins Ungewisse (Amanda Laurie)

J

  1. Jenseits der Götter (Daniel Krinke)

L

  1. Lichtsturm: Die weiße Festung (Mark Lanvall)
  2. Lichtsturm: Die andere Welt (Mark Lanvall)

P

  1. Pharos: Die Unwandelbaren (Laura Labas)

S

  1. Squids: Aus der Tiefe des Alls (Leo Aldan)

T

  1. To-Gulis Kinder (Frederik Langbein)

X

  1. Xerubian: Aath Lan'Tis (Andreas Hagemann)

 

Beachtet bitte, dass ich beim Zitieren darum bemüht bin, möglichst genau anzugeben, wo die Stelle im Buch zu finden ist. Einige Leseprogramme verändern die Seitenzahl mit den Schriftanpassungen, deswegen kann ich manchmal nur die Namen der Kapitel, nicht die Seite selbst angeben.

Mammutversion: "To-Gulis Kinder" von Frederik LANGBEIN (1. RW)

Der Anfang meiner langjährigen Bekanntschaft mit Fantasyliteratur haben einige Reihen gebildet, die zur Tierfantasy gerechnet werden – jenen Romanen, die Tiere als handelnde Charaktere aufweisen. Was könnte es Besseres geben, als für den Start der Rezensions-Reihe einen Roman aus diesem Subgenre zu lesen?

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Mammutversion: "Die Glasbrecherin" von Irene Euler (2. RW)

Während ich die ersten Seiten meines ersten Indieromans gelesen habe, habe ich mir folgende Regel auferlegt: Egal, wie gut ein Buch ist – wenn das Korrektorat geschlampt hat, gibt’s keine fünf Sterne. Das hier ist der erste Roman, der diese Regel zu spüren bekommt.

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Mammutversion: "Squids: Aus der Tiefe des Alls" von Leo Aldan (3. RW)

Aufmerksam auf diesen Roman wurde ich nicht, weil es eine Neuerscheinung ist, es sich in meinem üblichen Beutespektrum bewegt oder mich der Titel übermäßig angesprochen hätte – es ist in erster Linie simpler Werbung von Seiten des Autors zu verdanken, dass ich zwei Tage lang etwas zu lesen gehabt habe. Als kleine Berühmtheit unter den Indie-Science-Fiction-Romanen wurde hier die Spannung sehr oft hochgelobt, und nach der Lektüre des Buches war mir auch klar, weshalb.

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Mammutversion: "Der Krieg in der Träumenden Stadt" von Manfred Lafrentz (4. RW)

Der eine oder andere Vielleser wird das Gefühl vielleicht kennen, wenn man ein neues Buch aufschlägt, die ersten paar Sätze liest und sich spontan in den Schreibstil verliebt. Genau das ist mir bei „Der Krieg in der Träumenden Stadt“ passiert, weswegen ich nie mehr als ein paar Sätze in die Leseprobe hineingelesen habe und mich einfach vom Inhalt überraschen ließ.

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Mammutversion: "Horizon: Aufbruch ins Ungewisse" von Amanda Laurie (5. RW)

In der Fantasy gibt es inzwischen eher selten eigenständige Romane, die keine Nachfolger haben, sondern in sich abgeschlossen sind. Umso mehr hat es mich gewundert, dass sich erst der vierte Fantasy-Indieroman der Regel dieses Genres beugt und der Auftakt einer Trilogie sein soll, dessen zweiter Band noch 2016 erscheinen wird.

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Mammutversion: "Erellgorh: Geheime Mächte" von Matthias Teut (6. RW)

Dieser Auftakt einer High-Fantasy-Reihe war praktisch ein Blindkauf. Ich habe nur ein paar wenige Zeilen gelesen und war ansonsten fasziniert davon, wie viel Mühe sich der Autor mit seiner Webseite – genauer der Karte – gegeben hatte und was diese für bestaunenswerte Orte bereitzuhalten versprach. Die Tatsache, dass der Roman bisher keine einzige Ein- oder Zwei-Stern-Rezension bekommen hat, hätte mir allerdings eine Warnung sein sollen.

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Mammutversion: "Die Saga der Drachenrüstung" von Elvira Zeißler (7. RW)

Im Laufe der Jahre hat sich bei mir etabliert, dass ich Romane unter dreihundert Seiten erst gar nicht bemühe. Meistens halte ich mich auch von Sammelbänden fern – „Die Saga der Drachenrüstung“ ist hierbei eine der großen Ausnahmen. (Und ja, ich bin froh, dass ich den Doppelband gekauft habe und nicht die einzelnen Romane. Die wären mir zu kurz gewesen.)

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Mammutversion: "Lichtsturm: Die weiße Festung" von Mark Lanvall (8. RW)

Kellen ist ein Häuptling der Kelten und wird zusammen mit dem Fürsten Morcant und dem Krieger Domhnall nach Galandwyn gebracht, in die Festung der Alben. Dort sollen sie diesen in einem Kampf helfen, den die Alben zu verlieren fürchten. Rund 2000 Jahre später wird Ben in diesen Überlebenskampf hineingezogen.

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Mammutversion: "Lichtsturm: Die andere Welt" von Mark Lanvall (9. RW)

Beware of the spoilers! Wer die Reihe noch nicht kennt, sollte lieber mit meiner Rezension zu Band eins anfangen.

 

 

Nachdem mich das erste Buch dieser Reihe nach einem langsamen Anlaufen in die Mangel nehmen konnte, hatte ich große Hoffnungen für den Nachfolger. Zugegeben, „groß“ ist noch etwas untertrieben, denn nicht nur meine eigenen Erwartungen, sondern auch die bisher ausschließlich aus fünf Sternen bestehenden Rezensionen haben mich auf all die Dinge hoffen lassen, die ich mir gewünscht habe.

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Mammutversion: "Xerubian: Aath Lan'tis" von Andreas Hagemann (10. RW)

Seitdem ich die Scheibenwelt für mich entdeckt habe, bin ich gegenüber Parodien oder satirischen Romanen, die sich die Fantasy vornehmen, generell sehr aufgeschlossen und wünsche mir wesentlich mehr Vertreter. Dementsprechend rasch habe ich zu „Xerubian“ gegriffen, hat der Klappentext doch genau das versprochen.

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Mammutversion: "Der dreizehnte Paladin: Ahren" von Torsten Weitze (11. RW)

Als ich diesen Roman als Lektüre auswählte, war ich nur darauf aus, ein Buch zu finden, das mich tatsächlich interessieren könnte und das ich für meine Juni-Rezension verwenden kann. Dabei habe ich den schweren Fehler begangen, nicht darauf zu achten, wann der zweite Teil rauskommt – und, sagen wir’s mal so, ich weiß jetzt wieder, wieso ich sonst abgeschlossene Reihen bevorzuge.

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Mammutversion: "Die Legende von Enyador" von Mira Valentin (12. RW)

Fantasyreihen, in denen es um Menschen und Elben und Drachen geht, gibt es zuhauf. „Die Legende von Enyador“ hat mich jedoch mit ihrem Konzept überzeugt: Alle Völker waren einst Menschen, die verzaubert wurden, und diese Zauber kosteten sie je eine (oder mehrere) wichtige Eigenschaften, beispielsweise Willenskraft oder Lebenslust. Ein interessantes Konzept – interessant genug, um einen Kauf wert zu sein.

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Mammutversion: "Pharos: Die Unwandelbaren" von Laura Labas (13. RW)

Gleich zu Beginn: Ich bin optimistisch ans Buch rangegangen. Untypisch für mich, aber ich wollte die Hoffnung zu keinem Zeitpunkt aufgeben. Ich habe wohlweißlich den Wink mit dem Zaunpfahl auf eine Liebesgeschichte überlesen, und selbst als ich feststellte, dass der Klappentext etwa dort ansetzt, wo im Buch bereits zweihundert Seiten verstrichen sind, habe ich darauf gehofft, dass ich doch noch ein oder zwei Sterne mehr vergeben kann. Und – ja, in gewisser Weise ist das tatsächlich eingetroffen.

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Mammutversion: "Jenseits der Götter" von Daniel Krinke (14. RW)

Ich versuche ja, mich mehr in die Science-Fiction einzulesen. Ab und an kommt mir auch ein interessant klingendes Buch unter die Nase – so auch „Jenseits der Götter“. Bereits im Titel wird klar, dass Religion als Themenkomplex zumindest angeschnitten wird – ebenfalls etwas, in dem ich nicht sehr viel Leseerfahrung habe.

 

David ist ein Kompensator. Nach einer eintausendjährigen Ausbildung wird er die Rolle des JEVs übernehmen, der das Universum davon abhält, unter seiner eigenen Gravitation zusammenzustürzen. Während er sich auf diese Aufgabe vorbereitet, braut sich am Rande des Universums jedoch eine Gefahr zusammen, die selbst den Weltenlenker JEV zu überfordern droht.

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