Was, wann und warum - Schreibwochenbuch #0

Ja. Ne. Noch ein neues Projekt auf meinem Blog. Weil ich ja nicht schon ein paar sehr viele habe, die unregelmäßig neue Artikel gespendet bekommen. Wozu also ein neues?

Vielleicht habt ihr schon mal den Tipp gehört, dass man, wenn man sich etwas vornimmt, zumindest einer anderen Person davon erzählen soll, dann sollen die Chancen besser sein, dass man es auch tatsächlich macht – und sei es nur, um nicht schlecht dazustehen.

Und vielleicht habt ihr auf Twitter mitbekommen, dass ich zurzeit von Romanideen nur so eingerannt werde, was bei meinem derzeitigen Schreibverhalten nicht besonders schön ist, da ich seit etwa Herbst 2016 an einem Projekt sitze, das noch immer nicht fertig ist, obwohl nicht wesentlich länger als meine vorherigen.

 

Vor einigen Jahren habe ich noch zwei oder gar drei Typoskripte im Ausmaß von etwa 80.000 Wörtern pro Jahr hinbekommen, 2016 und auch das bisherige 2017 waren da weniger ergiebig. Der Hauptgrund dafür ist ein veränderter Alltag und neues Zeitmanagment, das fürs Schreiben nicht besonders viel oder konsequent Zeit einplant.

Dem möchte ich mit dem Projekt Schreibwochenbuch entgegenwirken, indem ich jeden Sonntag den Fortschritt der vergangenen Woche online festhalte. Kann ja nie aus dem Kontext gerissen verwendet werden oder so.

Der Vorteil für mich: Ich hoffe, dass ich durch diese Verkündungen, selbst wenn sie von nur zwei oder drei Personen gelesen werden, eine zusätzliche Motivation habe, statt dem abendlichen Fernseh- oder YouTube-Unterhaltungsprogramm etwas öfter zum unfertigen Dokument zu greifen. Gleichzeitig weiß ich, dass es mir nichts bringt, mir einen zu großen Druck aufzubauen – aber so drei-, viermal in der Woche wäre doch vorteilhaft.

Der Vorteil für meine Leser: Es gibt ein paar neue, kurze Beiträge jeden Monat zusätzlich zum regulären Programm, die euch auf dem Laufenden halten, was bei welchen Projekten weitergegangen ist. Zudem werde ich einzelne Sätze aus den Typoskripten nehmen und euch präsentieren, um die Sache etwas interessanter zu gestalten.

 

Das Schreibwochenbuch soll nicht zu zeitaufwendig sein, da ich sonst die vorhandene Schreibzeit mit dem Updaten verbringe und nicht mit dem Stapel ungeschriebener Typoskriptideen, deswegen werden die Beiträge für meine Verhältnisse ungewöhnlich kurz sein. Als groben Aufbau habe ich mir folgendes vorgestellt – es kann aber gut sein, dass ich ihn noch im Laufe der Zeit anpasse:

  • Ersten Satz, den ich in dieser Woche geschrieben habe.
  • Zahl der Tage, an denen ich geschrieben habe, vielleicht auch Zahl der Stunden, die ich in etwa geschrieben habe.
  • Die Wortcounter, die sich bei den behandelten Projekten erhöht haben, inklusive Gesamtwortcount.
  • Letzten Satz, den ich vor dem Verfassen des Beitrags geschrieben habe.

 

Ich bin mir selbst noch unsicher, wie wohl ich mich mit diesem Anreiz fühle und ob er mir etwas bringen wird, aber ich möchte es zumindest mal ausprobieren. Sollten die Schreibwochenbuch-Artikel also plötzlich verschwinden, liegt es daran, dass ich es mir anders überlegt habe. Ich hoffe aber, dass das nicht der Fall sein wird.

Hiermit sehe ich meine Warnpflicht gegenüber meinen Followern als erfüllt an. Ab nächster Woche geht’s los – hoffentlich für eine lange, lange Zeit, in der ich etwas mehr als einen halben Roman pro Jahr schreibe.


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