Hoffentlich der Tiefpunkt - Schreibwochenbuch #12

„Sobald der Kauf abgewickelt war, nahm er den Stoffbeutel entgegen, den ihm die Verkäuferin anbot – er hatte natürlich auch den in seiner Hast vergessen –, und sprintete durch den Wind zurück zu seinem Heim, wo er außer Atem ankam.“ Aus: C.p.

Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, ob ich die vergangene Schreibwoche jetzt als Erfolg verbuchen soll oder nicht. Einerseits habe ich mein Ziel von 4.000 Wörtern insgesamt erreicht, andererseits war ich schon lange nicht mehr so unzufrieden mit meinem Text wie jetzt.

Zu den Zahlen: Mit rund 900 Wörtern, die während einer halben Stunde an insgesamt zwei Tagen zustande gekommen sind, erhöht sich die Gesamtwortzahl auf etwa 4.300 Wörter.

Eine gute Nachricht ist, dass ich mich bereits auf eine der noch etwas weiter weg liegenden Szenen mit Reol freue, die seinen Handlungsstrang erst richtig in Schwung bringen wird. Beim zweiten Protagonisten, Djek, bin ich mir noch nicht sicher, wie ich das hinbekommen werde. Wahrscheinlich mit Ach und Krach und einer ewig langen To-Do-Liste fürs Überarbeiten, wie ich mich kenne.

Da es mich letzte Woche ordentlich motiviert hat, werde ich mir auch diese Woche ein Schreibziel setzen, und zwar ein etwas höheres als letzte Woche, da ich im Idealfall wieder auf die 3.000 Wörter alle sieben Tage raufkommen möchte. Von daher lautet das Ziel 5.500 Wörter insgesamt zu erreichen.

 

 

„Das kalte Wasser kam ihm nicht mehr kalt genug vor, während er sich darum abmühte, seine selbstsichere Haltung beizubehalten.“ Aus: C.p.


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