Nullen! So viele! Hinter einer anderen Zahl als Null! - Schreibwochenbuch #23

Okay, die Woche war ohne Zweifel eine der besten, die ich je hatte. Normalerweise würde ich so etwas schreiben wie "keine Ahnung, wie das passieren konnte", aber ich weiß sehr genau, wie das passieren konnte. Irgendwann März bis Spätsommer werde ich meine Meinung zu 4thewords in einem Blogartikel veröffentlichen, bis dahin lasse ich erstmal die Ergebnisse für sich sprechen.

Ich habe an sieben Tagen geschrieben - etwas, das ich voraussichtlich nicht toppen werde -, wobei dabei 7,5 Stunden zusammengekommen sind. Dazu muss ich sagen, dass ich teilweise die Schreibzeit geschätzt habe, da ich vergessen habe, auf die Uhr zu schauen, also waren es vielleicht "nur" sechs Stunden, oder es waren sogar acht. Etwas in dem Zeitrahmen.

Wie diese beiden Zahlen vermuten lassen, gibt es auch hervorragende Nachrichten vom Wortzähler: Es sind rund 20.700 Wörter auf den Bildschirm gerufen worden. Zwanzigtausend. Ich würde schon eine Zwei mit drei Nullen dahinter ganz gut finden, aber hier ist noch eine Null dazugekommen! (Ich muss mich gerade zusammenreißen, nicht die Capslock anzuwerfen, damit ihr wisst, was ich euch hier erspare. Na schön, einmal. ZWANZIGTAUSEND! Capslock wurden wieder deaktiviert.)

Ein kleiner Teil - rund 1.500 - ging an eine Kurzgeschichte, die eigentlich aus einer Szene des Hauptprojekts entstanden ist, aber da ich sie voraussichtlich nicht im Roman inkludieren werde und sie mit ein wenig Kontext für sich selbst stehen kann, bezeichne ich sie jetzt mal als Kurzgeschichte. Der größte Teil der Wörter ist aber an C.p. gegangen - der zweite Teil meiner Mammutreihe. Aufgerundet hat das Projekt einen Zuwachs von 19.200 Wörtern bekommen, womit sich der Gesamtstand von etwa 6.000 am Wochenende auf 25.000 erhöht hat. Keine Capslock, aber stellt euch an der Stelle einfach vor, dass ich innerlich die Zahl fast nur noch in Capslock denken kann.

Wie ich auf Twitter erwähnt hatte, habe ich mir einen Sechs-Monate-Schlachtplan fürs Schreiben und Überarbeiten zugelegt, der mit März startet. Ich wollte klein anfangen, weswegen das Märzziel 10.000 Wörter bei C.p. waren, um dann im April hoffentlich eine Routine zu etablieren, die mich zu den 25.000 Wörtern beim selben Projekt bringt. Anders gesagt: Das Maiziel sind 40.000. Wetten, wann ich die erreicht habe, werden jetzt nicht angenommen, weil ich dafür ziemlich sicher eine Lizenz bräuchte.

Ich hoffe natürlich trotzdem, dass ich in März/April eine Schreibroutine erreichen werde, aber es ist angenehm zu wissen, dass ich meine selbstgesetzten Ziele bereits vorweggenommen habe. Im Mai habe ich voraussichtlich wieder etwas Luft, insofern sollten sich die 40.000 pünktlich ausgehen.

Das Nette ist, ich bin so zufrieden mit dem Zuwachs, dass es mir nicht einmal wirklich etwas ausmacht, dass die nächste Woche im Vergleich dazu versagen wird, und zwar voraussichtlich auf ganzer Linie.

 

 

Gesamtwörter 2018: 40.321 (40,3% des Jahresziels)