SP-Buch-Challenge: die Erste

Kerstin und Janna von Kejas Blogbuch haben eine Challenge ins Leben gerufen – die mir sehr gelegen kommt, denn es ist eine SP-Buch-Challenge. Hier kommt ihr zu ihrem Blogartikel mit den originalen Fragen. Diesen Monat werde ich die ersten fünf beantworten, im November die nächsten fünf, und im Februar zum Abschluss die letzten zwei. In medias res!

Bildrecht liegen bei Kerstin und Janna.
Bildrecht liegen bei Kerstin und Janna.

 

 

1. Hast du bereits ein SP-Buch gelesen? Wenn ja, welches und wie hat es dir gefallen? Wenn nein, warum nicht?

 

Da ich seit mehr als drei Jahren hin und wieder einen Selfpublisher-Titel lese, kann ich diese Frage guten Gewissens mit „Ja“ beantworten. Genauer gesagt sind es bisher 28. Meine Lieblinge werde ich bei den folgenden Fragen alle abdecken, die, die ich nicht mochte, werde ich weitestgehend außen vor lassen.

 

Das erste gute Beispiel ist „Die Glasbrecherin“ von Irene Euler, eines der ersten SP-Bücher, die ich gelesen habe. Gleichzeitig auch eine der wenigen Liebesgeschichten, die ich sogar mochte – normalerweise langweilen sie mich nur. Hier hatte dieses intensive Gefühl aber eine Auswirkung auf die Weltsicht und die Handlungen der Charaktere, und ein hervorragender und furchtbar interessanter Weltenbau komplementieren den Roman.

 

 

 

2. Hast du ein Lieblingscover? Was fasziniert dich daran? (Das Buch muss du nicht gelesen haben.)

 

Obwohl ich den ersten Teil der Reihe gelesen habe und ihn nicht besonders mochte, muss ich hier "Das Vermächtnis von Enyador" nennen. Alles hieran passt: Der Kontrast zwischen dem Weiß im Zentrum und dem Dunklen Grau am Rand, die Blautöne im Kontrast zur Farblosigkeit, und natürlich die Drachen am Rand. Zumal ich gestehen muss, dass mir Blau generell gut gefällt.

 

 

 

3. Gibt es Bücher, die du automatisch kaufst, einfach weil sie von diesem/dieser Autor/in sind? Wenn ja, von wem sind sie?

 

Nicht unter Selfbublishern. Bisher hat nur einer dieses Privileg erlangt (Terry Pratchett), denn ich bin sehr penibel in meiner Auswahl und lese in (fast) jedes Buch rein, bevor ich es auf die Wunschliste setze, in der vagen Hoffnung, damit im Schnitt bessere Bücher zu lesen, als wenn ich blind kaufen würde.

 

 

 

4. Hast du einen Charakter, der dir sehr positiv in Erinnerung geblieben ist? Welchen?

 

Ich muss zugeben, bei solchen Fragen fallen mir meistens keine Antworten ein. Ich habe zwar Meinungen zu den Charakteren, über die ich lese, aber nachdem ich die Lektüre beendet habe, bleiben sie mir selten im Kopf. Daher hier eine der Ausnahmen: Ahren aus dem gleichnamigen ersten Teil der Dreizehnten-Paladin-Reihe von Torsten Weitze. Ich weiß nicht mal mehr genau, was ich an ihm so mochte, und inzwischen (sechstes Buch) hat er sich stark verändert, aber in der Rezension habe ich das für die Nachwelt (und meine vergessliche Wenigkeit) festgehalten.

 

 

 

5. Zum #IndieAuthorDayDE: Poste dein Lieblingsbuch/deinen neuesten Buchkauf/deine Eindrücke zur aktuellen Lektüre, oder wenn du selbst Autor bist, poste dein eigenes Buch.

 

Da meine beiden Lieblingsbücher bereits genannt wurden und ich ganz zufälligerweise auch selber schreibe, sei hier meine bald vervollständigte Trilogie „Wellenflügel“ genannt, die mit Rätseln, toten Verwandten und Magie beginnt und enden wird mit Rätseln, toten Verwandten und Magie, allerdings in einem ganz geringfügig anderem Kontext. Das erste Buch hat dieses Jahr seinen dreijährigen Geburtstag gefeiert und ist deswegen ganz Vielleicht noch bis morgen preisreduziert.