SP-Buch-Challenge: die in der Mitte

… und schon ist’s November, womit es Zeit für die nächste Runde Fragen zur SP-Buch-Challenge ist. Heutige Themen: schlechte Bücher, ein gutes Buch, eine gute Buchhandlung.

Bildrechte liegen bei Kerstin und Jana. Klicken, um zum Originalpost mit den Fragen zu kommen.
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6. Welcher Antagonist hat dich zur Weißglut getrieben und warum?

 

Ehrlich gesagt ist mein Erinnerungsvermögen bei Antagonisten noch schlimmer als bei Protagonisten. Mit einer Ausnahme: Die wirklich schlecht geschriebenen. Praktischerweise habe ich erst vor kürzerer Zeit gleich zwei Exemplare im selben Sammelband getroffen: Krotrok und Tra’Mek. Sie sind quasi derselbe Charakter, daher kann ich sie als denselben besprechen: Stereotyp, stereotyp, stereotyp. Ziel? Weltherrschaft. Motiv? Überlegenheitsgefühl und Rücksichtslosigkeit. Mittel? Völkermord. Erklärt den eigenen Plot auf Nachfrage den Protagonisten? Check.

 

 

 

7. Welches Buch hat dich dazu verleitet, einmal das bevorzugte Genre zu verlassen und mal etwas ganz anderes zu lesen?

 

Ich wollte bereits schreiben, dass das unter Selfpublishern noch nicht passiert ist, da irgendwie alle der Phantastik zugeordnet können und dementsprechend kein „ganz anderes“ Genre sind, aber dann habe ich doch eines gefunden (genau eines, wohlgemerkt): „Von den Grenzen der Erde“ von Rebekka Mand, ein historischer Roman. Ich mochte ihn nicht besonders.

 

 

 

8. Welches Buch hat dich optisch (Cover) und inhaltlich begeistert – und warum?

 

So, da ich mich bisher ganz gut geschlagen und nicht bei jeder positiv behafteten Frage „Weitze! Weitze! Weitze!“ gerufen habe, belohne ich mich mal selbst: „Die Inseln der Klingensee“ von Torsten Weitze. Die Cover der Reihe sind alle durch die Bank gut bis hervorragend, und auch, wenn dieses Cover nicht das beste der Reihe ist, ist es gleichzeitig das Buch der Reihe, dem ich bisher die meisten Sterne gegeben habe. Es bricht die bisherige Struktur (in einen Teil der Welt reisen, um dort einen der Paladine zu finden und zum Mitmachen zu überzeugen) etwas auf, indem diesmal nicht der Fokus auf diesen Teil der Welt liegt, sondern auf die psychischen Schäden, die ein jahrhundertelanger Krieg so mit sich bringt.

 

 

 

9. Gibt es ein Genre/Thema, von dem du sagst: Das ist zu wenig vertreten, also sollte dieses Buch hier genannt werden!

 

Tjaha, nicht wirklich. Es gibt das eine oder andere Thema/Konzept, das ich gerne mal lesen würde – hier habe ich ein paar davon erörtert –, aber in einem Selfpublisher-Roman habe ich bisher nichts davon gelesen.

 

 

 

10. Hast du einen Buchladen in deiner Nähe, in dem auch SP-Bücher zu finden sind? Hast du dort schon einmal gezielt nach einem solchen Buch gefragt?

 

Soweit mir bekannt, findet sich kein haptisches Exemplar in der Auslage, aber „Ahren“ hat es in den E-Book-Store meiner lokalen Buchhandlung geschafft. Beim Bestellen hatte ich nur dann Probleme, wenn das Taschenbuch exklusiv bei Amazon zu bekommen war, ansonsten habe ich keine negativen Erfahrungen gemacht.