Mal keine High-Fantasy | #13QuestionsWritingTag

Mit dem ersten Herbstmonat setze ich mein Vorhaben, den Fantasykrimi als ernstzunehmendes Projekt anzusehen, um. Was auch bedeutet, dass ich endlich den #13QuestionsWritingTag zu ihm ausfüllen kann. In medias res!

1. Wie lautet der Arbeitstitel deines aktuelle Projekts und warum?

Den Arbeitstitel habe ich bisher bewusst nicht genannt, weil ich ihn ziemlich gut finde und er vielleicht der Titel sein wird, unter dem ich ihn veröffentlichen werde. Man nehme die Regelungen rund um Titelschutz hinzu und dass ich niemanden dazu inspirieren möchte, mir ihn zu klauen, und man hat den Grund, aus dem ich das vorerst nicht ändern werde.

 

So viel verrate ich aber: Das Wort „Distel“ kommt vor. Die Pflanze spielt zwar nicht direkt eine Rolle, ist aber doppelt symbolträchtig.

 

2. Fasse den Inhalt deines Projekts knapp zusammen!

Im Frühjahr 2019 werden zwanzig Menschen vergiftet und fallen ins Koma. Nach einer Woche sterben sie. Als ein weiterer Anschlag drei Menschen tötet und sieben lebend zurücklässt, beginnt der Privatdetektiv Dominic zu ermitteln. Ina, eine in der Stadt der Anschläge lebende Jugendliche, ignoriert die Morde – bis sich ihr Vater seltsam verhält. Dominic und Ina ermitteln getrennt voneinander und kommen einem Plan näher, der weit über Wien hinausgeht.

 

3. In welchem Genre ist die Geschichte anzusiedeln?

Ich würde sie als eine Mischung aus Low-Fantasy und Krimi bezeichnen. Low-Fantasy, da sie im realen Wien spielt, und Krimi, weil die Morde eine zentrale Rolle spielen. Wobei letzteres wahrscheinlich eine Mischung aus Thriller und Detektivroman sein wird – wenn auch nicht in dieser Reihenfolge.

 

4. Was hat dich zu deiner Geschichte inspiriert?

Hauptsächlich „Death Note“, der Anime. Das Katz-und-Maus-Spiel zwischen den beiden Protagonisten und die Handlung, die erst durch ein übernatürliches Element erklärbar ist, sind die beiden Kernelemente, die „Death Note“ für mich so interessant machen und die ich in meine Geschichte übernommen habe – wenn auch meine mit einer unterschiedlichen Protagonisten-Antagonisten-Konstellation und einem anderen übernatürlichen Element auskommt.

 

Sehr geringe Einflüsse gibt es außerdem aus „Game of Thrones“, hier hauptsächlich in Bezug auf Wappen.

 

5. Wird deine Geschichte Triggerwarnungen enthalten?

Bisher gibt es nichts, das meines Wissens nach einer solchen bedarf.

 

6. Warum sollte niemand deinen Browserverlauf sehen?

Weil es ihn wahrscheinlich zu Tode langweilen würde. Die Recherche, die ich zurzeit betreibe, begrenzt sich auf Veranstaltungen, die im Frühjahr 2019 in Wien stattfinden werden, und ein paar Karten der Gegend, in der Ina lebt.

 

7. Was hasst du am meisten an deinem Projekt?

Da mir das Projekt unheimlich viel Spaß macht, muss ich sagen: Die Müdigkeit. Aber der Fantasykrimi motiviert mich so sehr, dass ich teils noch kurz vor Mitternacht schreibe, was ich ansonsten nie mache.

8. Was liebst du am Schreiben?

Gilt „Alles!“?

Ich liebe besonders die Szenen mit Dominic. Die sind zwar anstrengend zu schreiben und brauchen wohl noch ein paar Überarbeitungen, bis sie so rüberkommen, wie ich mir das wünsche, aber sie machen mir auch sehr viel Spaß und zwingen mich, aus meinem üblichen Stil rauszukommen. Sie sind eine Herausforderung, und eine sehr gute noch dazu.

 

Und ich liebe es, die Detektei durchzudenken, sofern sich nicht alle fünf Minuten ein Plothole der Größe Wiens öffnet. Was bisher selten vorkam, zum Glück.

 

9. Welche Charaktere gibt es eigentlich so? (Maximal zwei Sätze pro Charakter.)

Die beiden wichtigsten Protagonisten habe ich bereits bei der Inhaltsangabe eingeführt: Ina ist sechzehn, geht in eine AHS, schnitzt gerne und verdächtigt eines schönen Tages, dass ihr Vater etwas mit den dreiundzwanzig Morden zu tun haben könnte. Dominic wiederum ist ein Privatermittler, der quer durch die Welt reist und sich des Falls unaufgefordert annimmt.

Die Antagonisten zu erläutern würde sehr viel spoilern, und da ich davon ausgehe, dass ich das Projekt irgendwann mal veröffentlichen werde, möchte ich mich ausnahmsweise mit Spoilern zurückhalten.

 

 

10. Wie sieht es mit Diversity und Repräsentation in deiner Geschichte aus?

Naja, die Geschichte spielt in Wien. Nur einhundertprozentige Österreicher zu inkludieren wäre realitätsfern.

 

11. Wie weit bist du mit deinem Projekt?

Ich schreibe das hier mal wieder vor, also ist das der Stand vom zwanzigsten August. Zurzeit umfasst der Fantasykrimi nicht ganz 22.000 Wörter, wobei ich mir noch nicht sicher bin, wieviele es letztlich sein werden. Ich denke, ich bin noch nicht bei der Hälfte angekommen, also mindestens vierzigtausend werden es wohl sein.

 

12. Hast du eine Lieblingsszene? Wenn ja, welche?

Nicht wirklich. Ich liebe die Szenen mit Dominic, wie bereits geschrieben. Meine liebste Szene mit ihm gehört allerdings nicht zum Projekt, sondern zu einer Schreibübung, dank der ich ein besseres Gefühl für den Charakter bekommen habe.

 

13. Würdest du in der Welt leben wollen, die du geschaffen hast?

Nicht wirklich. Sie ist zwar nicht sehr unterschiedlich, aber das magische Element, das ich nicht spoilern möchte, ist keine schöne Sache für alle Nicht-Menschen.

 

Hier ist sie also, die Vorstellung meines neuen Lieblingsprojekts. In Bezug auf C.p.: Die Mammutreihe ist pausiert, nicht abgebrochen. Der Fantasykrimi ist ein Projekt, das mir sehr viel Freude bereitet, was ich in den kommenden Monaten der Wellenflügel-Überarbeitung wohl brauchen werde.

 

Mal sehen, wann ich die Fragen als nächstes beantworten werde.